Leuchtmittelhersteller
Osram muss weitere Stellen abbauen

Der Wandel im Lichtgeschäft schreitet schneller als ursprünglich erwartet voran. Gleichzeitig sorgt Konkurrenz aus Asien für Preisdruck. Der Leuchtmittelhersteller Osram zieht Konsequenzen – und streicht weitere Stellen.
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DüsseldorfDer Leuchtmittelhersteller Osram verschärft seinen Sparkurs. „Der Wandel im Lichtmarkt von den traditionellen zu den halbleiterbasierten Produkten hat sich weiter beschleunigt“, sagte Vorstandschef Wolfgang Dehen der „Wirtschaftswoche“ nach einem am Freitag veröffentlichten Vorabbericht. Auch 2015 würden die Kapazitäten im traditionellen Lichtgeschäft der Marktentwicklung weiter angepasst, so der Osram-Chef. Damit dürften weitere Jobs wegfallen, so der Bericht.

Erst Ende Mai hatte die einstige Siemens -Tochter ihre Umsatzprognose für das laufende Jahr gesenkt, weil es dem Unternehmen nicht gelang, das rückläufige Geschäft mit herkömmlichen Leuchtmitteln für Gebäude durch den Verkauf von LED-Leuchtdioden auszugleichen. Denn dort sorgt Konkurrenz aus Asien für einen enormen Preisdruck. Dehen reagierte mit einem Sanierungsprogramm, das die Kosten senken soll. Bislang sind mehr als 500 Millionen Euro geschafft, auch durch einen erheblichen Stellenabbau. Bis Herbst dieses Jahres sollen 8700 Arbeitsplätze wegfallen und Standorte geschlossen werden.

Er werde weiter konsequent am Umbau arbeiten, sagte Dehen. Natürlich sei es für einen Manager manchmal leichter, Ja als Nein zu sagen: „Ich gehe aber nicht den leichten Weg.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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