Lieferanten halten Sparziel für erreichbar
VW sieht großes Sparpotenzial bei Materialkosten

Europas größter Autokonzern Volkswagen will im Rahmen seines weiteren Sparkurses die Materialkosten bis 2008 um eine Milliarde senken. Zugleich solle das Beschaffungsvolumen aus China deutlich gesteigert werden, sagte der für Beschaffung zuständige VW-Konzernvorstand, Francisco Garcia Sanz, am Donnerstag in Hannover.

HB HANNOVER. „Wir wollen unsere Materialkosten bis 2008 um zehn Prozent senken“, sagte Garcia Sanz. Das entspreche einer Milliarde Euro. Damit trägt der Beschaffungsbereich ein Viertel zu dem von Konzernchef Bernd Pischetsrieder für die nächsten drei Jahre angekündigten weiteren Sparvolumen bei. 2005 will der Wolfsburger Konzern seine Kosten um 3,1 Milliarden Euro senken.

Das jährliche Einkaufsvolumen aus China solle ab 2005 auf eine Milliarde Dollar von derzeit rund 250 Millionen Dollar erhöht werden. VW habe bereits die erste Lieferung von Stahl aus China erhalten und verarbeite sie. Nach früheren Angaben will Volkswagen durch die Importe aus China seine Verhandlungsposition beim Stahleinkauf stärken.

Zu den kritischen Themen bei den Besprechungen mit den Zulieferern habe das Thema Qualität gehört. „Wir haben den Lieferanten gezeigt, wo wir stehen“, sagte Sanz. „Wir werden fördern, wir werden aber auch fordern, wir werden hart sein“, ergänzte er. Die Lieferanten hätten das von VW vorgegebene Sparziel fast einstimmig für erreichbar erklärt.

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