Liquide Mittel fehlen
Pillowtex stellt Geschäftsbetrieb ein

Der traditionsreiche amerikanische Textilhersteller Pillowtex hat einen Insolvenzantrag gestellt und hat seine 16 Textilfabriken und Vertriebszentren geschlossen. 6 450 Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt. 1 200 Beschäftigte bleiben vorerst noch, um bei der Abwicklung des Insolvenzverfahrens zu helfen.

HB/dpa KANNAPOLIS. Das Unternehmen habe nicht die notwendigen liquiden Mittel, um das Geschäft weiter zu führen, erklärte Pillotex am Mittwoch. Vor Pillowtex hat eine ganze Reihe von Unternehmen wegen der steigenden Textil-Importflut in die USA aufgegeben.

Pillowtex mit Sitz in Kannapolis (North Carolina) will alle Fabriken, Ausrüstungen und Marken an die GGST LLC verkaufen.

Die Gesellschaft war erst im Mai 2002 aus einem Insolvenzverfahren heraus gekommen. Pillowtex bietet unter Markennamen wie Fieldcrest, Cannon und Royal Velvet Bettwäsche, Handtücher, Teppiche, Decken, Kissen und andere Textilprodukte an.

Konzernchef Michael Gannaway machte die schwache Nachfrage, den intensiven Wettbewerb ausländischer Anbieter, Überkapazitäten in der Branche und Preisdruck in allen Produktkategorien für den Gang zum Insolvenzrichter verantwortlich.

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