Liveblog zur VW-Krise

Auch Mexiko nimmt VW-Fahrzeuge unter die Lupe

In der Affäre um manipulierte US-Abgaswerte droht Volkswagen nun auch Ungemach in Mexiko. Das mexikanische Umweltministerium will prüfen, ob VW auch in Mexiko die Abgasvorschriften vorsätzlich umgangen hat.
Update: 24.09.2015 - 04:57 Uhr 123 Kommentare
Der VW-Chef tritt zurück. Quelle: Reuters
Martin Winterkorn

Der VW-Chef tritt zurück.

(Foto: Reuters)

Angesichts der Affäre um Abgasmanipulationen tritt Volkswagenchef Martin Winterkorn zurück. Als Vorstandsvorsitzender übernehme er die Verantwortung für die bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren, erklärte Winterkorn am Mittwoch in Wolfsburg. Volkswagen braucht einen Neuanfang - auch personell.“

+++ Kauder: Skandal wird gesamter Autoindustrie schaden +++

Der Abgas-Skandal wird nach Einschätzung von Unionsfraktionschef Volker Kauder negative Konsequenzen für die gesamte Branche haben. „Ich fürchte, dass die gesamte Automobilindustrie einen Schaden davonträgt, sagte Kauder den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Der Vorfall mache ihn „fassungslos, ergänzte der CDU-Politiker. Sein Wahlkreis liegt in Baden-Württemberg, wo unter anderem mit Daimler und Porsche wichtige Autokonzerne beheimatet sind.

+++ Auch Mexiko nimmt VW-Fahrzeuge unter die Lupe +++
In der Affäre um manipulierte US-Abgaswerte droht Volkswagen nun auch Ungemach in Mexiko. Das mexikanische Umweltministerium kündigte am Mittwoch Untersuchungen an. Die Behörde werde prüfen, ob VW auch in Mexiko bei einigen Diesel-Fahrzeugen die Abgasvorschriften vorsätzlich umgangen habe. Umweltminister Rafael Pacchiano sagte, dass das Land bei einem Verstoß VWs handeln werde. Er hoffe, dass dem Ministerium bereits in den kommenden Tagen Ergebnisse der Untersuchungen vorlägen.

+++ Klagen gegen Volkswagen sollen vor US-Bundesgericht landen +++
Ein US-Bundesgericht in Kalifornien soll sich mit den Sammelklagen gegen Volkswagen wegen des Abgas-Skandals befassen. Ein Klägeranwalt beantragte am Mittwoch, mindestens zwei Dutzend Klagen zusammenzufassen und an das Gericht von Bezirksrichter Fernando Olguin zu verweisen. Das Gericht hat Erfahrung mit Klagen gegen Autobauer: Toyota erklärte sich 2012 in einem Vergleich zur Zahlung von 1,1 Milliarden Dollar bereit, um eine Sammelklage wegen Problemen mit Fußmatten und klemmenden Gaspedalen beizulegen. Hyundai und Kia erklärten sich bereit, 255 Millionen Dollar zu zahlen, weil sie einen zu niedrigen Benzinverbrauch angegeben hatten.

+++ Porsche-Chef Müller Favorit für Winterkorn-Nachfolge +++
Porsche-Chef Matthias Müller ist nach Informationen von Insidern der Favorit des Aufsichtsrats-Präsidiums von Volkswagen als Nachfolger des zurückgetretenen Konzernchefs Martin Winterkorn. In der engen Auswahl seien Müller, Audi-Chef Rupert Stadler und VW-Markenchef Herbert Diess. „Die größten Chancen hat Müller, weil er schon lange im Konzern ist“, sagte ein Insider am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Als ehemaliger Produktstratege des Konzerns kenne er die gesamte Gruppe der zwölf VW-Marken gut, erklärte eine zweite Person mit Kenntnis der Beratungen. Ein dritter Insider bestätigte diesen Kreis der Kandidaten.

+++ Knapp 40 Sammelklagen in den USA eingereicht +++

Auf Volkswagen rollt einem Medienbericht zufolge eine Flut von Sammelklagen in den USA und Kanada zu. Nach Recherchen des NDR und der Süddeutschen Zeitung seien seit vergangenen Freitag 37 solcher Klagen bei US-Gerichten eingereicht worden, weitere zwei in Kanada. Kläger seien zumeist private Autokäufer, in einem Fall auch ein Autohändler. Die Kläger verlangen dem Bericht zufolge Schadensersatz für den Wertverlust ihrer Fahrzeuge und die durch den Rückruf entstehenden Kosten.

+++ Volkswagen erstattet Strafanzeige +++

VW wird wegen des Abgas-Skandals Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig stellen. Das Präsidium des Aufsichtsrates gab nach einer Krisensitzung am Mittwoch entsprechende Pläne bekannt. Wörtlich heißt es in einer Erklärung des Gremiums: „Es steht nach Ansicht des Präsidiums fest, dass es zu Unregelmäßigkeiten gekommen ist, die auch strafrechtlich relevant sein können.“ Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft würden vom Konzern in aller Form unterstützt. Am Wochenende waren manipulierte Abgastests in den USA bekanntgeworden.

+++ Grüne begrüßen den Rücktritt +++

Für die Grünen ist der Rücktritt von Winterkorn ein folgerichtiger Schritt. „Damit hat der VW-Konzern die Chance auf einen Neuanfang. Sein Nachfolger muss beweisen, dass Anspruch und Wirklichkeit bei VW zusammenpassen“, sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer in Berlin. Es könne nicht sein, dass VW in Hochglanzbroschüren von sauberen Autos spreche, aber auf der Straße der Abgasausstoß um ein Vielfaches höher sei.

+++ Aufsichtsrat will nicht vor Freitag über Nachfolger entscheiden +++

Das Präsidium des VW-Aufsichtsrats nimmt Winterkorns Entscheidung „mit großer Betroffenheit“ zur Kenntnis, wie es in einer Erklärung heißt. Die Vorfälle sollten mit aller Entschlossenheit aufgeklärt werden. Winterkorn habe keine Kenntnis der Manipulation von Abgaswerten gehabt. Vorschläge über personelle Neubesetzungen sollen bis zur Sitzung des Aufsichtsrats am Freitag vorliegen.

„Schlimmster Unternehmens-Skandal in der Geschichte“
„The Times“ (Großbritannien)
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In Großbritannien kommentiert die „Times“ die Manipulationen der Diesel-Abgaswerte bei VW: „Die Krise bei VW ist zweifellos ein Paradebeispiel für den Preis des Betrugs. Dem Autobauer droht eine Strafe von 18 Milliarden US-Dollar wegen manipulierter Abgasmessungen bei Diesel-Fahrzeugen. Es ist der schlimmste Unternehmens-Skandal in der Geschichte des modernen Deutschlands, und er könnte das Ende für die Produktion von Diesel-Fahrzeugen als Massenprodukt einläuten. Unmittelbar ist der Skandal ein schwerer Schlag für einen zentralen Pfeiler der stärksten Wirtschaftsmacht Europas.“

„Guardian“ (Großbritannien)
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Der „Guardian“ aus London schreibt: „Die Politik sollte eigentlich die Umwelt schützen, und nicht die Geschäfte der Industrie unterstützen. Es waren amerikanische, und nicht europäische Kontrolleure, die VW erwischt haben. Es ist vorstellbar, dass Behörden die Abgaswerte, die von den Fahrzeugen wichtiger nationaler Unternehmen stammen, nicht zu streng prüfen wollen. Wenn die Messungen von Umweltverschmutzung so leicht arrangiert werden können, dann können auch politische und kommerzielle Vorgaben verzerrt werden. Wenn verantwortungslose Methoden von den Finanzmärkten auf die Prüfung von Umweltdaten und Produkten für Verbraucher übergreifen, dann sollte die Welt sehr besorgt sein.“

„La Repubblica“ (Italien)
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Auch in Italien schlägt der Skandal riesige Wellen: „Der weltweite Betrug des Autos“ titelt die italienische Tageszeitung „La Repubblica”. Sie widmet die ersten sechs Seiten dem Thema Volkswagen und hat ihren Berliner Korrespondenten für eine Reportage nach Wolfsburg geschickt, der die gedrückte Stimmung in der Autostadt beschreibt. „Ein deutsches Unternehmen. Mit einem starken öffentlichen Aktionär. Mit der Gewerkschaft in der Führung. Mit seinem enormen Ausmaß hat der VW-Betrug 360 Grad-Auswirkungen. Das Debakel trifft nicht nur das angeklagte Management. Es betrifft das gesamte System Deutschland, inklusive die Regierung, das vielleicht bescheid wusste“, kommentiert „La Repubblica“.

„Corriere della Sera“ (Italien)
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„Der Volkswagen-Skandal weitet sich aus – Merkel wusste es“ titelt der „Corriere della Sera“.

„Il Giornale“ (Italien)
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„Das Dieselgate ergreift Berlin“ beschreibt die Zeitung „Il Giornale“ die Lage.

„Le Monde“ (Frankreich)
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Die französische Tageszeitung „Le Monde“ kommentiert: „Die für Mittwoch dringend einberufene Sitzung des Volkswagen-Präsidiums dürfte für VW-Chef Martin Winterkorn ungemütlich werden. Doch diese Affäre geht weit über Volkswagen hinaus. Sie beschädigt das Image der Europäer, die gerne Lektionen erteilen und sich rühmen, Vorreiter im Kampf gegen die Umweltverschmutzung und gegen die Klimaerwärmung zu sein. Darunter leidet die Glaubwürdigkeit der Europäer, die bei ihren laufenden Verhandlungen über das transatlantische Freihandelsabkommen immer wieder die Überlegenheit ihrer Industrienormen rühmen. Die Affäre diskreditiert das Engagement der Industrie und der Wissenschaftler. Sie betrifft keineswegs einzig und allen den deutschen Autobauer. Das macht sie noch unverzeihlicher.“

„Le Point“ (Frankreich)
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„Le Point“ aus Frankreich kommentiert die Erklärung von Renault und Peugeot, sie würden mit ihren Dieselautos alle Zulassungsbestimmungen einhalten: „Klarer geht es nicht, kein französisches Auto überschreitet die Grenze zwischen der Optimierung des Motors und Betrügereien bei Tests. Damit behalten sie das letzte Wort, sind wohl noch etwas erschreckt von dem Gewitter und froh darüber, verschont geblieben zu sein, aber auch darüber, dass der arrogante Hersteller von "Das Auto" gerüffelt wird.“

+++ Winterkorn tritt zurück +++

Die Erklärung von Winterkorn im Wortlaut:

„Ich bin bestürzt über das, was in den vergangenen Tagen geschehen ist. Vor allem bin ich fassungslos, dass Verfehlungen dieser Tragweite im Volkswagen Konzern möglich waren.

Als Vorstandsvorsitzender übernehme ich die Verantwortung für die bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren und habe daher den Aufsichtsrat gebeten, mit mir eine Vereinbarung zur Beendigung meiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Volkswagen Konzerns zu treffen. Ich tue dies im Interesse des Unternehmens, obwohl ich mir keines Fehlverhaltes bewusst bin.

Volkswagen braucht einen Neuanfang - auch personell. Mit meinem Rücktritt mache ich den Weg dafür frei. Mein Antrieb war es immer, dem Unternehmen, vor allem unseren Kunden und Mitarbeitern zu dienen. Volkswagen war, ist und bleibt mein Leben.

Der eingeschlagene Weg der Aufklärung und Transparenz muss weitergehen. Nur so kann wieder Vertrauen entstehen. Ich bin überzeugt, dass der Volkswagen
Konzern und seine Mannschaft diese schwere Krise bewältigen werden."

+++ Erholung an der Börse +++
Der heftige Kursrutsch der VW-Aktien hat zumindest vorerst ein Ende gefunden. Die Vorzugspapiere, die am Vormittag noch bis auf 95,51 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit vier Jahren gefallen waren, erholten sich leicht. Es sind vor allem risikofreudige Anleger, die wieder zugreifen - in der Hoffnung, mit den angeschlagenen Volkswagen-Vorzügen nun ein Schnäppchen zu machen. Am frühen Nachmittag stiegen die Anteilsscheine um 3,44 Prozent auf 109,65 Euro. Seit Wochenbeginn allerdings haben sie immer noch rund ein Drittel an Wert verloren. Anders ausgedrückt: In nicht einmal drei Tagen wurden etwa 23 Milliarden Euro vernichtet.

+++ Kauder sieht schweren Vertrauensverlust +++
Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) sieht eine Gefahr für den Innovationsstandort Deutschland. „Wir wollen, dass mit offenen Karten gespielt wird. Zur Innovationsfreude eines Landes gehört auch Vertrauen“, sagte Kauder in Berlin. Was in der Automobilindustrie passiert sei, sei ein schwerer Vertrauenslust - „und das könnte für uns durchaus wirtschaftliche Probleme haben“. Auf Sensoren, die merken, wenn ein Auto auf dem Prüfstand steht, könne er gut verzichten, meinte Kauder mit Blick auf manipulierte Abgaswerte bei VW-Dieselautos: „Das ist keine Innovation, die wir brauchen.“

+++ Noch keine Entscheidung über Rückruf +++
Volkswagen hat über eine Rückrufaktion für die von der Abgas-Affäre betroffenen Dieselwagen noch nicht entschieden – genaue Informationen über die fraglichen Modelle gibt es bisher nicht. „Soweit sind wir noch nicht, wir kennen ja erst seit gestern die Zahl“, sagte ein Konzernsprecher. Der Skandal um manipulierten Messungen bei Dieselfahrzeugen betrifft nach Konzernangaben weltweit insgesamt rund elf Millionen Fahrzeuge mit Motoren vom Typ EA 189. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter rief VW auf, alle Autos zurückzurufen und umzurüsten, die mit der Manipulations-Software ausgerüstet sind.

„VW gefährdet die gesamte deutsche Konjunktur“
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123 Kommentare zu "Liveblog zur VW-Krise: Auch Mexiko nimmt VW-Fahrzeuge unter die Lupe"

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  • nun überteiben sie mal nicht, ne?

    GM --- 124 Tote, das was groß.


    de facto war der Betrug von VW fast unerheblich, wenn auch stümperhaft bearbeitet. Jeder Buschbrand in Kalifornien erzeugt mio-fach mehr Russ und Feinstaub.

  • Auch ein Walldorfsalatschüler kann einem - wie gesagt menschlich - leid tun.

  • WoPo soll einem leid tun? Wie sagte Hr. Piech mal sinngemäß: ein Waldorfsalat-Schüler. Das sagt alles.

  • Nun mal ruhig. VW hat vorsaetzlich und mit grosser krimineller Energie betrogen und ist aufgeflogen. Gut so!
    Klar schwingt da ein wenig Schadenfreude mit, aber so arrogant und mit solchen minderwertigen Produkten wie bei VW auch kein Wunder.

  • Fäden in der Hand halten? Ja, diese Ösis. Es gab da auch mal einen Ösi-Import, der hielt als Reichskanzler 12 Jahre lang die Fäden Deutschlands in der Hand. Das waren wirklich keine Sternstunden.

  • "Der Ausichtsrat ist auf Distanz zu Winterkorn ..."

    Irritierend ist, daß man noch keine konkreten weiteren Schritte präsentieren kann.
    Das ist für einen Aufsichtsrat kein Leistungsausweis. Es erinnert eher an einen panischen Hühnerhaufen.

    Welche Schmach muß es für die einzelnen AR-Mitglieder sein, im Nachhinein doch noch dem "Alten" zu folgen. Die Formulierungen von Huber/Weil sind eine Lobhudelei auf Martin Winterkorn, der eigentlich doch der langjährige, verlängerte Arm des "Alten" war.

    Offene Kritik an Winterkorn würde zudem das eigene Verhalten während des Machtkampfs Piech vs. Aufsichtsrat in ein schwaches Licht rücken und die eigene Kompetenz in Frage stellen.

    Menschlich leid tut mir Wolfgang Porsche, der (wieder einmal) wie ein begossener Pudel am Rande steht. Vermutlich hat in Salzburg jemand mit einem genüßlichen (oder diabolischen?) Haifischgrinsen die Pressekonferenz verfolgt und sich anschliessend mit der Usch zu einem Tässchen Tee zurückgezogen ...

  • Aufstieg und Fall einer Industrienation
    - Deutsche Bank ist inzwischen eines der beruechtigsten Gangstersyndikate die es jemals gab, fast schon wie Goldman-Sachs
    - Siemens sind auch nur noch Abzocker und Gangster
    - BER, bekommen nicht mal mehr einen Flughafen in der Hauptstadt gebacken. Einfach mal eine chinesische Firma damit beauftragen, die koennen Flughafen.
    - VW toent erst noch groos rum mit "Clean Diesel". Ausser Betrug nicht viel zu bieten. Alle zukunftstraechtigen Technologien verschlafen.
    Aber keine Bange, die den ganzen hochqualifizierten Einwanderern die zur Zeit ueber die Grenze stroemen kommt das alles wieder in Ordnung.
    ...armes Deutschland!

  • Piechs Rache !!

    Wer glaubt, das nur Herr Winterkorn von der ganzen Angelegenheit gewusst haben soll, hat das System Piech nicht verstanden.

    In der Vergangenheit war es Herr Piech, der alle Fäden in der Hand hielt und alles organisierte und steuerte.

    Seinen Namen habe ich in der Diskussion aber noch nicht gehört. Dies zeigt mir deutlich, wer hinter der Sache steht, die jetzt, kurz vor der Vertragsverlängerung des Herrn Winterkorn auftaucht.
    Und das nach dem Krach den die beiden Herren miteinander hatten.

    Diese urplötzliche "Aufdeckung" zu dsieser Zeit ist kein Zuifall, sondern trägt die typische Handschrift des Österreichers Piech.

  • Der Aufsichtsrat und letzendlich auch Herr Winterkorn haben realisiert, dass es keinen anderen Weg als den Rücktritt gab.

    Kein langes Gewürge sondern einen schnellen Schnitt, alles andere wäre absolut inakzeptabel gewesen.

  • Abgesehen davon, warum wird nun derart auf VW eingedroschen?

    Ich habe den starken Verdacht, darauf haben viele nur gewartet (im In- und vor allem im Ausland).

    Wenn ein Unternehmen typisch deutsch ist, dann Volkswagen.

    Dieser ganze Zorn, ja Hass, der nun VW weltweit entgegenschlägt, damit könnte eigentlich Deutschland gemeint sein. Ist Deutschland gemeint.

    Und wie stehen unsere Nachbarn, unsere "Freunde" jetzt zu uns?

    Sie distanzieren sich, feixen, klagen an, freuen sich sicherlich insgeheim.

    Endlich hat es diese Deutschen mal getroffen. Endlich, endlich, endlich! Herrlich!

    Da muss man nur mal nach Österreich schauen, in die dortigen Foren. Da fallen Ostern und Weihnachten für Einige auf einen Tag.


    Die deutsch-französische Freundschaft hat nie existiert. Die Franzosen sind und bleiben Chauvinisten und ewig Sozialisten.

    Die wollten schon immer nur unser Geld. Uns übervorteilen. Und die Italiener, mit einer nicht mehr zählbaren Nachkriegsregierung, wurschteln doch auch auf ewig dahin.

    Da zeigt sich wieder, was für eine Farce diese EU doch ist. Lügen wurden uns erzählt. Ist doch alles nachweisbar, wer will das leugnen, das anprangern, wenn man von Lug und Betrug spricht?

    Die Anderen würden noch alle auf uns auftreten, wenn wir am Boden liegen würden.
    Das Motto lautet: Deutschland zahle und halt deinen Mund!

    Aber alles nur rechte Stammtischparolen, nicht wahr?
    Genau wie deren stete Kritik an offenen Grenzen, den nicht integrierbaren Ausländern, den Armutseinwanderern, den Sozialbetrügern, den Straftätern aus Migrantenland.

    Alles wie gehabt, nur rechts-rechtes Gedankengut. Alles völlig aus dem braunen Sumpf gegriffen.

    Dabei waren und sind diese sogenannten Stammtischparolen ehrlicher und näher an der Wahrheit, als all das Andere, was da ist.

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