Lkw-Bauer
Scania steckt in der Absatzkrise

Es hat wohl kein Experte mit einer positiven Überraschung gerechnet bei Scania. Aber das die Absatzkrise den Hersteller von Nutzfahrzeugen derartig hart trifft, ist dann doch nicht erwartet worden: Der schwedische Lkw-Bauer verzeichnete einen weitaus tieferen Gewinneinbruch als befürchtet.

HB STOCKHOLM. Wie das zum Volkswagen-Konzern gehörende Unternehmen am Donnerstag mitteilte, betrug der Betriebsgewinn im zweiten Quartal umgerechnet nur 1,6 Mio. Euro. Analysten waren von einem Gewinn von rund 50 Mio. Euro ausgegangen. Der Umsatz lag bei 1,34 Mrd. Euro, während Analysten 1,5 Mrd. Euro prognostiziert hatten.

Der Auftragseingang bei Lkw und Bus-Chassis brach um mehr als die Hälfte auf 8223 Einheiten gegenüber 17 029 Stück im Vorjahreszeitraum ein. Im ersten Halbjahr seien die Aufträge in Westeuropa um 67 Prozent zurückgegangen, teilte Scania mit. Trotz einer voraussichtlich weiter schwachen Nachfrage im dritten Quartal werde die Produktionsrate aber erhöht.

Im Kampf gegen die Absatzkrise bei Nutzfahrzeugen hatte der Konzern im Juni in Schweden die Vier-Tage-Woche eingeführt. Scanias heimischer Konkurrent Volvo hatte in dieser Woche tiefrote Zahlen vorgelegt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%