LKW-Geschäft
Kursflaute erhöht Druck auf Zetsche

Der Druck auf Daimler-Chef Dieter Zetsche nimmt angesichts des flauen Aktienkurses zu. Hartnäckig halten sich Spekulationen über eine von Hedge-Fonds geforderte Abspaltung des LKW-Geschäfts. Angeblich seien die Einzelteile des Konzerns deutlich mehr wert, als der Aktienkurs widerspiegele.

HB. Am Freitag knickte die Daimler-Aktie um vier Prozent ein und rutschte unter 40 Euro. Damit ist die Wirkung der Trennung von der US-Sparte Chrysler aus dem vorigen Jahr an der Börse verpufft. Aggressive Hedge-Fonds halten bereits 15 bis 20 Prozent der Anteile. Seit Wochen wird unter anderem über den Einstieg des schwedischen Finanzinvestors Cevian Capital spekuliert. Die Schweden sollen sich unterhalb der Meldeschwelle von drei Prozent eingekauft haben, müssen deshalb nicht die Höhe ihrer Beteiligung veröffentlichen. Nach verschiedenen Presseberichten drängen Investoren auf die Abspaltung der LKW-Sparte. "Das ist für uns kein Thema", sagte ein Konzernsprecher am Wochenende. Sollte ein Investor den Konzern zerschlagen wollen, werde es massiven Widerstand der Beschäftigten geben, warnte Betriebsratschef Erich Klemm in Interviews am Wochenende. Der Konzern-Sprecher sagte nur, dass Daimler "offen für jeden neuen Investor" sei.

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