Lkw-Zulieferer leidet unter der Finanzkrise
SAF Holland senkt Prognose

Der Lkw-Zulieferer SAF-Holland hat wegen der Finanzkrise seine Prognose für 2008 kräftig nach unten gefahren. Der Umsatz werde nur um bis zu fünf Prozent auf rund 850 Millionen Euro wachsen. Einzig China und Nordamerika federn das ansonste schwache Geschäft ab.

HB DÜSSELDORF. Bisher war der Hersteller von Achs- und Federungssystemen von einem Anstieg auf 900 bis 950 Mio.Euro von 812,5 Mio. Euro im Vorjahr ausgegangen. Die bereinigte Gewinnmarge werde nur noch auf dem Vorjahresniveau von 7,4 Prozent liegen. Das entspricht umgerechnet 62,9 Mio. Euro.

SAF-Holland könne die Schwäche in vielen Märkten durch kurz vor dem Abschluss stehende mehrjährige Verträge mit Herstellern aus China und Nordamerika abfedern, sagte Vorstandschef Rudi Ludwig. Zudem beginne im vierten Quartal in den USA die Produktion von Achssystemen.

Dank der am 6. Oktober abgeschlossenen Übernahme des zweitgrößten Herstellers von Sattelkupplungen, Stützrädern und Königszapfen in Europa eröffneten sich SAF-Holland weitere Chancen. Zudem tritt der Lkw-Zulieferer auf die Kostenbremse – wie stark, wollte eine Sprecherin nicht beziffern.

Für 2009 erwartet der Konzern zusätzliches Wachstum aus den Märkten Brasilien, China und Russland. Eine Prognose für das nächste Jahr will SAF-Holland bei der Vorlage der Zahlen für das dritte Quartal am 19. November abgeben.

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