Lkw-Zulieferer
SAF Holland kann Nachfrage kaum bewältigen

SAF Holland hat im zweiten Quartal erneut zugelegt. Von einer Konjunkturflaute spürt der Zulieferer nichts. Im Gegenteil: Die hohe Nachfrage führt zu Engpässen.
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MünchenDer fränkisch-amerikanische Lkw-Zulieferer SAF Holland wird dem Ansturm seiner Kunden kaum Herr. „Angesichts des starken Marktwachstums kommt es derzeit zu Kapazitätsengpässen bei Zulieferern“, teilte das Unternehmen heute mit.

Die große Beliebtheit der Lasterkomponenten schlug sich im zweiten Quartal auch in der Bilanz von SAF nieder: Der Umsatz legte binnen Jahresfrist um ein Drittel auf 215,5 Millionen Euro zu, der Gewinn versiebenfachte sich auf sieben Millionen. Allerdings machen dem Unternehmen zunehmend steigende Materialkosten zu schaffen.

Von einem sich abzeichnenden Abschwung in der Nutzfahrzeugbranche will Firmenchef Detlef Borghardt nichts wissen. „SAF Holland geht davon aus, dass sich das dynamische Wachstum im zweiten Halbjahr 2011 auf dem derzeitigen Niveau vorerst einpendeln wird.“ Es sei nicht absehbar, ob sich die Kapitalmarktkrise auf das Geschäft der Firma auswirken werde.

Daher bleibe es dabei, dass SAF im laufenden Jahr mit einem Umsatzplus von bis zu einem Viertel rechne. Das Ergebnis werde sich aber nicht proportional entwickeln, da die steigenden Materialpreise auf dem Gewinn lasteten. „Für 2012 ist aus heutiger Sicht ebenfalls eine positive Geschäftsentwicklung zu erwarten“, zeigte sich SAF optimistisch.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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