Lockheed Martin und Northrop Grumman
US-Rüstungsriesen verdienen prächtig

Der weltgrößte Rüstungskonzern Lockheed Martin hat dank des ausgezeichneten Geschäftsverlaufs in fast allen Sparten den Gewinn im zweiten Quartal kräftig gesteigert.

HB NEW YORK. Das Nettoergebnis legte im abgelaufenen Quartal um 34 Prozent auf 778 Mill. Dollar zu, wie das US-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit übertraf der Gewinn je Aktie von 1,82 Dollar klar die Analystenschätzungen von 1,52 Dollar. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 10,7 Mrd. Dollar. Branchenexperten hatten mit 10,3 Mrd. Dollar gerechnet. Lockheed führte den Zuwachs neben den Kampfflugzeug-Verkäufen auch auf den gestiegenen Umsatz mit elektronischen Systemen und niedrigere Pensionskosten zurück.

Die Lockheed Martin Corporation verkauft unter anderem Kampfflugzeuge wie die F-22 und F-16 und entwickelt die F-35. Das Unternehmen offeriert integrierte Rüstungssysteme und ist auch ein führender Rüstungselektronik- und Raumfahrt-Spezialist. Lockheed Martin verfügt zudem über eine große Informationstechnologie-Sparte.

Der positive Trend wird sich dem Unternehmen zufolge auch in der Bilanz für das ganze Jahr niederschlagen. Lockheed erhöhte deshalb seine Prognose für den Gewinn je Aktie auf 6,65 bis 6,80 Dollar von bisher 6,20 bis 6,35 Dollar. Grund seien höhere Umätze der Luftfahrzeug- und Raumfahrtsparten.

Auch Konkurrent Northrop Grumman meldete am Dienstag ein Gewinnplus. Das Nettoergebnis stieg auf 460 Mill. von 430 Mill. Dollar. Der Umsatz erhöhte sich um vier Prozent auf 7,9 Mrd. Dollar. Northrop ist nach Lockheed und Boeing der drittgrößte Auftragnehmer des US-Verteidigungsministeriums.

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