Löwenanteil in Europa erzielt
Lkw-Konjunktur sorgt für Umsatzplus bei Knorr-Bremse

Der weltgrößte Hersteller von Lkw-Bremsen hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz deutlich steigern und sogar neue Stellen schaffen können. So stieg nicht nur der Umsatz um zehn Prozent, auch die Mitarbeiterzahl ging um 3,5 Prozent nach oben. Weiterhin verspricht das Unternehmen auch für dieses Jahr steigende Umsätze.

HB MÜNCHEN. Vor allem durch Zuwächse bei Nutzfahrzeug-Bremsen habe der Umsatz 2004 um zehn Prozent auf 2,4 Mrd. Euro zugenommen, teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Die Zahl der Mitarbeiter sei um 3,5 Prozent auf 11 143 gestiegen. Im Inland arbeiteten zum Jahresende mit 3059 Menschen gut 100 Mitarbeiter mehr für das inhabergeführte Unternehmen als Ende 2003. Zur Ertragsentwicklung will sich Knorr-Bremse erst im April äußern.

Den Löwenanteil des Geschäfts erzielte Knorr-Bremse 2004 in Europa, wo der Umsatz um elf Prozent auf 1,761 Mrd. Euro wuchs. Diese Steigerung sei vor allem durch steigende Erlöse in der Nutzfahrzeug-Sparte erreicht worden, die mit einem Zuwachs von 14 Prozent von dem deutlichen Anstieg der Lkw-Produktion in Europa profitiert habe.

Für das laufende Jahr geht das 100 Jahre alte Unternehmen nach Angaben einer Sprecherin ebenfalls von steigenden Umsätzen aus. Die Entwicklung werde aber regional unterschiedlich sein. Bei Schienenfahrzeugen werde auf dem wichtigen deutschen Markt ein massiver Rückgang erwartet, während der Nutzfahrzeug-Bereich in Europa auf hohem Niveau bleiben werde. In Nord- und Südamerika dürfte sich die Aufwärtsentwicklung fortsetzen. Für die Region Asien geht Knorr-Bremse von einer leichten Abkühlung der Konjunktur aus.

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