Luftfahrt
Air France bekommt ersten A380

Große Feierlichkeiten bei Airbus in Hamburg: Air France als erste europäische Fluglinie ein Exemplar des Riesen-Fliegers A380 erhalten. Die Franzosen wollen noch weitere elf Maschinen – und jede einzelne soll bis zu 15 Millionen Euro im Jahr einsparen.
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HB HAMBURG. Erstmals ist der Riesen-Airbus A380 an eine europäische Fluggesellschaft ausgeliefert worden. Air-France übernahm das mit 538 Sitzen ausgestattete Flugzeug am Freitag auf dem Werksgelände von Airbus in Hamburg-Finkenwerder. Dass die A380 für das französische Unternehmen nicht am Standort Toulouse ausgeliefert wird, hat vertragliche Gründe: Alle von Fluggesellschaften aus Europa und dem Nahen Osten bestellten A380 werden in Hamburg übergeben. Die Maschinen erhalten in Hamburg ihre Innenausstattung.

Die Leistungen des A380 seien perfekt angepasst auf die Anforderungen seines Unternehmens, sagte Air-France Aufsichtsratchef Jean-Cyril Spinetta. Die französische Fluggesellschaft will mit dem Großflugzeug ab Mitte November täglich mehrere Direktflüge zwischen Paris und New York anbieten. Der jetzt ausgelieferte A380 ist einer von drei baugleichen Exemplaren, die bis zum Frühling 2010 an Air France gehen sollen. Insgesamt hat die Fluggesellschaft zwölf Maschinen geordert.

Aufgrund der hohen Effizienz des Flugzeugs ermögliche jeder A380 der Air France, 12 bis 15 Mio. Euro jährlich einzusparen, teilte die Geschäftsführung mit. Grund: Die Franzosen wollen mit dem Riesen-Flieger auf der Strecke sagte. So benötige man nur nur vier statt fünf Flügen täglich.

Airbus-Präsident Tom Enders bezeichnete die mittlerweile 20. Auslieferung des A380 als weiteren Meilenstein. „Es erfüllt uns mit großem Stolz, dass unser erster Flugzeugkunde nun auch als erste europäische Fluggesellschaft überhaupt die A380 im Liniendienst einsetzen wird“, sagte Enders.

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