Luftfahrt
Airbus lässt Boeing hinter sich

Der Flugzeugbauer Airbus hat seinen US-Rivalen bei den Bestellungen neuer Flugzeuge abgehängt - und das deutlich. Während Airbus in diesem Jahr netto 68 neue Bestellungen einheimst, sind es bei Boeing deutlich weniger.

HB PARIS. Der Flugzeugbauer Airbus hat seinen US-Rivalen Boeing bei den Bestellungen neuer Maschinen seit Jahresbeginn deutlich abgehängt. Airbus erhielt von Januar bis Juni netto 68 neue Bestellungen, während dem Konkurrent Boeing nur ein zusätzlicher Auftrag blieb. Bei Airbus standen 90 Bestellungen 22 Stornierungen gegenüber, teilte die Tochter des Luft- und Raumfahrtunternehmens EADS am Mittwoch mit. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Bestellungen beim europäischen Flugzeugbauer jedoch drastisch zurückgegangen. Im ersten Halbjahr 2008 verzeichnete der Konzern noch 525 Aufträge.

Im ersten Halbjahr 2009 hat der größte europäische Flugzeughersteller nach eigenen Angaben 254 Flugzeuge ausgeliefert. Bei Boeing waren es 246 Flieger. Im gleichen Zeitraum erhielt der amerikanische Airbus-Rivale 85 Aufträge und 84 Order-Stornierungen. Airbus und Boeing ringen seit Jahren um den Spitzenplatz bei Neubestellungen. Angesichts der Wirtschaftskrise und den schwer absehbaren Auswirkungen auf die Tourismusbranche halten sich die Fluggesellschaften derzeit jedoch mit neuen Orders zurück oder haben Schwierigkeiten, bestehenden Bestellungen zu finanzieren. Deswegen ist es Experten zufolge derzeit für Airbus und Boeing besonders wichtig, die Airlines davon zu überzeugen, bestellte Maschinen tatsächlich zu übernehmen.

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