Luftfahrt
Alitalia im Streik

Ein wilder Streik hat der insolventen Fluggesellschaft Alitalia und ihren Passagieren zu schaffen gemacht. Zahlreiche Flüge fielen aus, an den Flughäfen bildeten sich lange Warteschlangen.

HB ROM. Ein wilder Streik bei der insolventen Fluggesellschaft Alitalia hat am Dienstag zum Ausfall zahlreicher Flüge, zu oftmals langen Warteschlangen beim Einchecken und erheblichen Verspätungen geführt. Betroffen waren unter anderem die Flughäfen in Rom, Neapel und Mailand. Der illegale 24-stündige Ausstand war von einer kleinen Alitalia-Gewerkschaft ausgerufen worden, die sich gegen den von einer Investorengruppe vorbereiteten Rettungsplan für die marode Airline stemmt. Die großen Gewerkschaften schlossen sich dem Streik nicht an.

Verkehrsminister Altero Matteoli konnte die Arbeitsniederlegung auch mit einer Dienstverpflichtung nicht verhindern. Er drohte den Streikenden am Dienstag daraufhin mit dem „Strafgesetzbuch“ und sagte, er halte Anrufe von Alitalia-Piloten, die arbeiten wollten. Der Rettungsplan der Investorengruppe CAI sieht vor, gut 12 500 der etwa 17 000 Alitalia-Stellen zu erhalten. Sie ist nicht zu weiteren Verhandlungen darüber bereit. Die großen Gewerkschaften erwägen 14 Streiktage in den nächsten Monaten, sollte die CAI hart bleiben.

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