Luftfahrtbranche
Boeing lässt den Dreamliner abheben

Nach dem Militärtransporter A400M des europäischen Konsortiums EADS soll nun auch das zweite "Pleiten-Flugzeug" abheben. Der amerikanische Flugzeugbauer Boeing will nun den großen Hoffnungsträger Dreamliner auf die Startbahn schicken.
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HB NEW YORK. Der krisengeplagte Boeing-Hoffnungsträger 787 "Dreamliner" könnte am kommenden Dienstag zum Jungfernflug starten. Der genaue Termin hänge vom Wetter und dem Ablauf der letzten Vorbereitungen ab, teilte Boeing in der Nacht zum Freitag mit. Bei dem bereits fast drei Jahre verspäteten Langstreckenflugzeug laufen derzeit die abschließenden Tests.

Boeing hat 865 Bestellungen für den "Dreamliner". Produktions- Probleme bei Zulieferern sowie immer neue Schwierigkeiten beim Bau der Maschine machten den "Traumflieger" jedoch zeitweise zum Alptraum für den US-Konzern. Erste Kunden sprangen ab, die Verzögerungen bringen Milliarden-Belastungen. Boeing hatte nach mehreren Verschiebungen zuletzt den Erstflug bis Weihnachten in Aussicht gestellt.

Die Probleme hingen vor allem damit zusammen, dass die 787 so stark wie kein anderes Flugzeug bisher mit Kohlefaser-Teilen gebaut werden soll. Das macht die Maschine deutlich leichter und sparsamer, deshalb ist sie auch so populär bei Fluggesellschaften. Wenn die Flugtests erfolgreich sind, soll der "Dreamliner" ab dem vierten Quartal 2010 an die Kunden ausgeliefert werden.

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