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Luftfahrtkonzern: „Major Tom“ übernimmt das Kommando bei EADS

Zeitenwende bei der europäischen Airbus-Mutter: Der Streit über die Nachfolge des Franzosen Louis Gallois ist entschieden. Thomas Enders übernimmt ein Konglomerat im Umbruch - um seinen Posten wurde bis zuletzt gerungen.

Airbus-Chef Tom Enders leitet künftig Europas größten Luft- und Raumfahrtkonzern EADS. Quelle: picture-alliance/dpa
Airbus-Chef Tom Enders leitet künftig Europas größten Luft- und Raumfahrtkonzern EADS. Quelle: picture-alliance/dpa

ParisDer europäische Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern EADS wird künftig von dem Deutschen Thomas Enders als Vorstandsvorsitzender geführt. Enders werde dem bisherigen CEO Louis Gallois nachfolgen, wenn dessen Mandat ablaufe, teilte der Verwaltungsrat am Donnerstag nach einer Sitzung in Amsterdam mit.

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Den Vorsitz des Verwaltungsrats solle Arnaud Lagardère vom derzeitigen Vorsitzenden Bodo Uebber übernehmen, hieß es weiter. In Kraft treten sollen die Personalwechsel nach der Hauptversammlung des Konzerns am 31. Mai. Nachfolger Enders' als Airbus-Vorstandsvositzender werde ab 1. Juni Fabrice Brégier. Beide Mandate sind auf fünf Jahre angelegt.

Der Fluch des Staates EADS in den Fängen von Berlin und Paris

Es muss frustrierend sein: Jahrelang will sich Airbus von Frankreich emanzipieren. Doch stattdessen steigt nun auch noch Deutschland beim Mutterkonzern EADS ein. Lösen könnte das Problem notfalls die Schuldenkrise.

Der Fluch des Staates: EADS in den Fängen von Berlin und Paris

Gallois dankte dem Aufsichtsrat dafür, dass der die für den Führungswechsel wichtigen Entscheidungen „in einer unaufgeregten Atmosphäre und zeitgerecht“ getroffen habe. Seinen Nachfolger zeichne sich nicht nur durch „seine breite Erfahrung in unseren Geschäftsfeldern aus, sondern auch durch seine herausragenden Führungsqualitäten, sein Charisma und seine erzielten Erfolge“, sagte Gallois.

Prominentes Neumitglied im obersten Kontroll- und Entscheidungsgremium des Konzerns wird Jean-Claude Trichet. Der 69-jährige französische Finanzexperte war bis vor kurzem Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Er wird künftig neben Wirtschaftsgrößen wie Lakshmi Mittal sitzen. Der britisch-indische Unternehmer ist Chef des weltgrößten Stahlkonzerns ArcelorMittal und gilt als einer der reichsten Männer der Welt.

Deutschland wird neben Enders von Hermann Josef Lamberti (55/Deutsche Bank) sowie den Daimler-Managern Bodo Uebber (52) und Wilfried Porth (52) vertreten. Sie alle sind bereits heute Verwaltungsratsmitglieder.

  • 27.01.2012, 08:48 UhrAnonymer Benutzer: hardx

    .....endlich mal wieder ein Deutscher an der Spitze einer europäischen Institution. Wenn das nicht gekommen wäre, ja dann, ja dann, wäre für diese Bundesregierung alles aber alles in der Zukunft verloren gegangen. Schon der Blick auf Tom signalisiert, er ist der Richtige Typ in dieser Aufgabe. Er ist besessen vom Fliegen. Und das er Airbus weiter nach Vorne bringen wird, ist so klar wie das Amen in der Kirche. Prima, daß sich Enschi durchgesetzt hat.

  • 27.01.2012, 08:48 UhrAnonymer Benutzer: hardx

    .....endlich mal wieder ein Deutscher an der Spitze einer europäischen Institution. Wenn das nicht gekommen wäre, ja dann, ja dann, wäre für diese Bundesregierung alles aber alles in der Zukunft verloren gegangen. Schon der Blick auf Tom signalisiert, er ist der Richtige Typ in dieser Aufgabe. Er ist besessen vom Fliegen. Und das er Airbus weiter nach Vorne bringen wird, ist so klar wie das Amen in der Kirche. Prima, daß sich Enschi durchgesetzt hat.

  • 27.01.2012, 08:47 UhrAnonymer Benutzer: hardx

    .....endlich mal wieder ein Deutscher an der Spitze einer europäischen Institution. Wenn das nicht gekommen wäre, ja dann, ja dann, wäre für diese Bundesregierung alles aber alles in der Zukunft verloren gegangen. Schon der Blick auf Tom signalisiert, er ist der Richtige Typ in dieser Aufgabe. Er ist besessen vom Fliegen. Und das er Airbus weiter nach Vorne bringen wird, ist so klar wie das Amen in der Kirche. Prima, daß sich Enschi durchgesetzt hat.

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