Lukrative Verträge mit Pfizer
Evotec schreibt erstmals operativen Gewinn

Das Hamburger Biotechnologieunternehmen Evotec OAI hat in den ersten neun Monaten unter anderem dank Instrumentenlieferungen an den US-Pharmariesen Pfizer bei steigendem Umsatz vor Abschreibungen erstmals schwarze Zahlen geschrieben.

HB FRANKFURT. „Trotz anhaltend herausfordernder Marktbedingungen und widrigen Währungseffekten steigen die Umsätze weiter an und wir bleiben fest auf Kurs unser erstes Jahr seit der Firmengründung mit einem positiven Ebitda zu beenden“, sagte Evotec-Chef Jörn Aldag am Mittwoch. In den ersten drei Quartalen habe Evotec mit 3,5 Millionen Euro erstmals ein positives Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) erzielt. Der operative Verlust habe sich mit 12,3 (Vorjahr: 23,5) Millionen Euro nahezu halbiert.

Ausblickend bekräftigte das im TecDax gelistete Unternehmen für das Gesamtjahr, Evotec rechne weiterhin mit einem positiven Ebitda. Evotec bleibe zuversichtlich, dass auch das Ziel eines Umsatzwachstums von zehn bis 15 Prozent erreicht werde oder dieser Vorgabe zumindest sehr nahe komme. Einen Ausblick für 2004 will Evotec im Februar vorlegen.

Der Umsatz in den ersten drei Quartalen sei binnen Jahresfrist um 20 Prozent auf 56,7 Millionen Euro gestiegen. Vor allem Instrumentenlieferungen an Pfizer im dritten Quartal hätten den Umsatz angetrieben. Im vierten Quartal werde der Umsatz im Vergleich zum starken dritten Quartal voraussichtlich etwas geringer ausfallen.

Evotec ist spezialisiert auf Dienstleistungen für die Pharma-Wirkstoffforschung. Dazu gehört die Prüfung von Substanzen auf ihre Eignung als Arzneimittelwirkstoffe und die Entwicklung der dafür notwendigen Testsysteme. Evotec arbeitet unter anderem mit der Schweizer Pharmafirma Roche sowie mit der japanischen Takeda zusammen.

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