Luxusgüter
Swatch bangt um Umsatzziel

Der Swatch-Konzern muss jetzt kämpfen, wenn er sein Umsatzziel für 2012 noch erreichen will, sagt Chef Hayek. Die konjunkturelle Abkühlung macht dem Unternehmen derzeit zu schaffen. Die Anleger reagieren mit Verkäufen.
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Saint-ImierSwatch -Konzernchef Nick Hayek hat die Anleger am Donnerstag mit Aussagen zum Geschäftsgang verschreckt. Das Umsatzziel 2012 liege für den Schweizer Uhrenhersteller seiner Einschätzung zufolge zwar weiterhin in Griffweite, sagte Hayek am Rande einer Jubiläumsfeier der Swatch-Marke Longines zu Reuters. "Aber wir müssen kämpfen", fügte er hinzu. Im Vorjahr lagen die Verkaufserlöse bei 7,11 Milliarden Franken.

Hayek zufolge macht dem Unternehmen die konjunkturelle Abkühlung zu schaffen. Er sprach aber auch von einer Normalisierung. Die Schweizer Uhrenbranche sei in den vergangenen Jahren teilweise prozentual klar zweistellig gewachsen. Eine Abschwächung des Wachstums auf noch vier, fünf oder sechs Prozent sei deshalb gesund.

Die Anleger reagierten mit Verkäufen. Die Swatch-Aktien büßten bei hohen Volumen 2,5 Prozent auf 372,6 Franken ein, während der europäische Branchenindex stabil notierte. Ein Händler sagte, Hayek habe einen etwas vorsichtigeren Ton angeschlagen als in der Vergangenheit. Nach der Gewinnwarnung der britischen Burberry Mitte September und schwächeren Daten aus der Luxusgüterbranche insgesamt sei dies allerdings keine Überraschung. Besonders im Schlüsselmarkt China hatte sich der Konsum in den vergangenen Monaten etwas abgekühlt.

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Swatch bangt um Umsatzziel

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Der Markt ist nervös

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