Luxusgüterindustrie

Richemont bekommt geringe Kauflust zu spüren

In der Krise bekommt auch Luxusgüterproduzent Richemont die Kaufzurückhaltung der Kunden zu spüren. Der Umsatz brach deutlich ein, der Gewinn hat sich mehr als halbiert. Damit verdiente Richemont aber immer noch besser als erwartet worden war.
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Beim Luxuskonzern Richemont werden Uhren teilweise noch handgemacht. Quelle: Reuters

Beim Luxuskonzern Richemont werden Uhren teilweise noch handgemacht.

(Foto: Reuters)

HB ZÜRICH. Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009/10 die Kaufzurückhaltung der Konsumenten zu spüren bekommen. Der Hersteller von Cartier-Schmuck, IWC-Uhren und Montblanc-Füllern stellt sich auf einen lange andauernden Erholungsprozess ein. Im ersten Geschäftshalbjahr (bis Ende September) hat sich der Gewinn nach Unternehmensangaben vom Freitag auf 344 Mio. Euro mehr als halbiert.

Damit verdiente das Unternehmen aber noch deutlich mehr als von Analysten prognostiziert. Der Umsatz sank um 15 Prozent auf 2,38 Mrd. Euro und fiel damit wie erwartet aus. Zu konstanten Wechselkursen betrug der Rückgang sogar 20 Prozent. Im Oktober gingen die Verkaufserlöse um zehn Prozent zurück.

Der Präsident des Verwaltungsrats, Johann Rupert, übernimmt Anfang im April als Unternehmenschef (CEO) auch die operative Leitung des Konzerns.

Analysten hatten im Schnitt mit 270 Mio. Euro Halbjahresgewinn und 2,38 Mrd. Euro Umsatz gerechnet.

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