Luxusgüterkonzern
Chinesen sorgen bei LVMH für klingelnde Kassen

Der schwache Euro tut seinen Teil, aber vor allem das Asien-Geschäft macht LVMH froh: Der weltgrößte Luxusgüterkonzern hat im abgelaufenen Quartal beim Umsatz kräftig zulegen können.
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HB PARIS. Neben der Expansion in China habe auch der schwache Euro dazu beigetragen, dass der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 14 Prozent geklettert sei, teilte der Hersteller von Louis-Vuitton-Taschen und Moet & Chandon-Champagner am Donnerstag in Paris mit. Der Konzern habe aus der soliden Erholung bei Bekleidung, Champagner und Weinen Nutzen gezogen. Das vergangene Jahr war für die Luxusgüter-Industrie das schlechteste in mehr als zwei Jahrzehnten.

Insgesamt sei in den vergangenen Monaten ein Umsatz von 5,1 Mrd. Euro erzielt worden, erklärte der Konzern. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit 4,9 Mrd. Euro gerechnet. Auf Neun-Monats-Basis stieg der Umsatz auf 14,2 Mrd. Euro. Hier waren Analysten von 13,98 Mrd. Euro ausgegangen.

„Die exzellente Entwicklung von LVMH in den ersten neun Monaten des Jahres unterstreicht unsere Zuversicht für 2010“, teilte LVMH mit. Einen konkreten Ausblick für das Gesamtjahr gab der Konzern allerdings nicht.

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