Luxusgüterkonzern
LVMH lässt die Korken knallen

Der französische Luxusgüter-Hersteller hat auch im Krisenjahr 2008 seinen Umsatz gesteigert. Aber zu einem Ausblick fürs laufende Jahr lässt sich LVMH nicht hinreißen.

HB PARIS. Der weltgrößte Luxusgüter-Hersteller LVMH hat auch im Krisenjahr 2008 gute Geschäfte gemacht. Einen Ausblick auf das laufende Jahr gab der Konzern allerdings nicht. Niemand könne vorhersagen wie lange die Wirtschaftskrise dauere, sagte Vorstandschef Bernard Arnault am Donnerstagabend. Der Januar sei aber "kein schlechter Monat" gewesen und habe steigende Umsätze aufgewiesen. LVMH wolle seine Führungsposition auf dem Luxusgütermarkt 2009 ausbauen.

Im zurückliegenden Geschäftsjahr stieg der Umsatz um vier Prozent auf 17,2 Mrd. Euro. Der Überschuss stagnierte bei 2,03 Mrd. Euro. Analysten hatten mit dieser Entwicklung gerechnet.

Auch im vierten Quartal stiegen die Umsätze um vier Prozent auf 5,2 Mrd. Euro. Bereinigt blieben sie stabil. Den Aktionären will der Konzern eine Dividende von 1,60 Euro je Aktie zahlen. Ein Dividendenvorschuss von 35 Cent war davon bereits vor Weihnachten ausgeschüttet worden.

Das Betriebsergebnis aus dem laufenden Geschäft stieg 2008 um zwei Prozent auf 3,63 Mrd. Euro. Bei konstanten Wechselkursen wäre das Betriebsergebnis um sechs Prozent gewachsen. Besonders gut lief das Geschäft mit Parfum und Kosmetik (plus 13 Prozent), aber auch mit Mode und Lederwaren.

Dagegen gab das Geschäft mit Schmuck und Uhren um 16 Prozent nach. Der Umsatz mit Champagner, Wein und Spirituosen expandierte mäßig weiter. LVMH kündigte an, noch stärker auf die Kosten zu achten, Ob es auch Stellenstreichungen geben werde, wollte der Konzern nicht sagen.

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