Luxushersteller muss sparen
Personalabbau bei Meißen

Die Konsumflaute in Deutschland zwingt die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen zum Sparen. Bis Ende kommenden Jahres muss das Unternehmen zehn Prozent seines Personals einsparen, sagte Unternehmenssprecherin Gundela Corso am Mittwoch.

HB/dpa MEISSEN. Sie bestätigte einen Bericht der „Sächsischen Zeitung“. Seit 1. August sind die rund 1000 Mitarbeiter in Kurzarbeit. „Der Umsatz ist in diesem Jahr im Vergleich zu 2002 um mehr als zehn Prozent zurückgegangen.“ Geplant war ein Umsatzplus von etwa sieben Prozent. Ursache sei die sinkende Nachfrage nach den Luxusgütern mit den berühmten gekreuzten „Blauen Schwertern“ vor allem in Deutschland.

„Im Ausland stellen wir weniger Rückgänge fest, haben vor allem mit Japan und zunehmend auch Taiwan feste Märkte.“ Der Personalabbau soll nach Angaben von Corso durch Teilzeitverträge erfolgen, wobei aber auch betriebsbedingte Kündigungen nicht vermieden werden könnten. Weitere Maßnahmen der Geschäftsführung sind Abstriche im Werbebereich sowie die Rückstellung von Investitionen.

Die Manufaktur hatte trotz Flutkatastrophe im August 2002 das Vorjahr mit leicht positivem Ergebnis abgeschlossen. Der Umsatz lag jedoch mit 37,5 Millionen Euro unter den Rekordwerten von 2000 und 2001.

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