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Luxuskonzern: Weihnachtquartal für Richemont gut gelaufen

Das Weihnachtsgeschäft ist für den Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont auch dank der hohen Nachfrage aus Asien gut gelaufen. Der Umsatz legte zum Jahresende um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu.

Logo des Richemont-Konzerns in Zürich. Quelle: AP
Logo des Richemont-Konzerns in Zürich. Quelle: AP

ZürichDer Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont spürt dank guter Geschäfte in Asien nach wie vor kaum Auswirkungen der globalen Schuldenkrise. Der Hersteller von Cartier-Schmuck und Uhren der Marken IWC und Jaeger-LeCoultre steigerte den Umsatz im Weihnachtsquartal um 24 Prozent auf 2,62 Milliarden Euro und übertraf damit die durchschnittlichen Erwartungen von 2,53 Milliarden Euro. Weiterhin kann sich Richemont dabei auf die anhaltend starke Nachfrage der wohlhabenden Kundschaft aus China stützen wo der Genfer Konzern zunehmend mit eigenen Filialen auftritt. Dort stiegen die Verkäufe um 36 Prozent auf über eine Milliarde Euro. Daneben erzielte Richemont starkes Wachstum in Nord- und Südamerika, während der Absatz in Europa vom Geschäft mit Touristen profitierte. Gut liefen auch die Verkäufe des Online-Modehauses Net-a-Porter, während die Umsätze beim Schreibgerätehersteller Montblanc auf Vorjahresniveau verharrten.

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Für das gesamte Geschäftsjahr 2011/12, das Ende März endet, rechnet Richemont mit einem deutlich höheren Betriebsgewinn als im Jahr davor. Allerdings stellt sich das Genfer Unternehmen nach den Worten von Konzernchef Johann Rupert auf ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld ein.

Auch im Dezember hielt das positive Umsatzmomentum mit einer Wachstumsrate von 21 Prozent an. Damit könne sich Richemont deutlich vom US-Juwelier Tiffany absetzen, der für die Monate November/Dezember lediglich ein Wachstum von sechs Prozent ausgewiesen hatte, wie Kepler-Analyst Jon Cox sagte. Nur der Schweizer Konkurrent Swatch konnte im zweiten Halbjahr mit 25 Prozent noch stärker wachsen.

Die Richemont-Aktie legte gegen den Markttrend um knapp anderthalb Prozent zu.

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