Industrie

_

Luxuslimousine : VW plant Neuauflage des „Phaeton“

Mit dem „Phaeton“ möchte sich Volkswagen auch der Oberklasse etablieren. Nun soll das 2002 gestartete Modell überarbeitet werden. Zuletzt gingen die Absatzzahlen jedoch zurück. VW hofft nun auf Käufer aus China.

70 Prozent der Luxusautos verkauft VW nach Fernost. Quelle: ap
70 Prozent der Luxusautos verkauft VW nach Fernost. Quelle: ap

Volkswagen plant eine neue Auflage seiner Luxuslimousine Phaeton. Das Anfang 2002 gestartete Modell, mit dem Europas größter Autokonzern auch seine Kernmarke VW-Pkw in der Oberklasse etablieren wollte, soll überarbeitet werden. Die Chemnitzer Tageszeitung „Freie Presse“ hatte am Mittwoch darüber berichtet. Allerdings wies das Unternehmen Informationen zurück, wonach der neue Phaeton bereits 2015 vom Band rollen soll. Dazu gebe es noch keine definitive Entscheidung, hieß es bei Volkswagen.

Anzeige

Der Phaeton wird in der Gläsernen Manufaktur in Dresden produziert. Er galt als eines der Lieblingsprojekte des früheren VW-Vorstandschefs und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piëch. Während sich das Hightech-Modell auf dem deutschen Markt lange nicht so gegen die Konkurrenz von BMW oder Mercedes-Benz durchsetzen konnte wie erhofft, punkteten die Wolfsburger mit dem Phaeton vor allem in Asien. 70 Prozent der Luxusautos verkauft VW nach Fernost.

Volkswagen

Insbesondere die steigende Nachfrage auf dem chinesischen Markt belebte in den vergangenen Jahren das Geschäft. Das Reich der Mitte steht bei den Abnehmern noch vor Deutschland auf dem ersten Platz. Danach folgen Südkorea, Russland und Großbritannien.

Nach Angaben der VW-Manufaktur lag der Phaeton-Absatz im Jahr 2011 bei 10 270 Stück. Dem Vernehmen nach ging er 2012 auf 9332 Wagen zurück. Momentan fertigen rund 500 Mitarbeiter in der Manufaktur täglich im Schnitt 48 Phaeton. Mit 150 Luxusautos pro Tag hatte die Gläserne Manufaktur geplant, als sie vor mehr als zehn Jahren an den Start ging. Allerdings erfüllten sich die Hoffnungen bislang nicht.

  • Die aktuellen Top-Themen
 US-Justizministerium: Bank of America soll 13 Milliarden Dollar zahlen

Bank of America soll 13 Milliarden Dollar zahlen

Wegen faulen Hypothekendeals kommt wohl eine neue Strafe auf die Bank of America zu. Das US-Justizministerium will 13 Milliarden Dollar. Erst vor kurzem hatte die BofA schon eine Milliarden-Strafe aufgebrummt bekommen.

General Electric: Interesse beschränkt sich auf Alstoms Energie-Sparte

Interesse beschränkt sich auf Alstoms Energie-Sparte

Insider gehen nun davon aus, dass General Electric nur an Alstoms Energie-Sparte interessiert ist - zuvor war von einer Komplett-Übernahme die Rede. Doch auch ein Teil-Deal würde Siemens zusetzen.

  • Business-Lounge
Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläumsfestivitäten – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DEUTSCHLANDS ANZEIGENPORTAL FÜR UNTERNEHMENS-VERKAUF UND UNTERNEHMENSNACHFOLGE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Verkaufsangebote Verkaufsgesuche




 

.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer