Machtkampf mit französischer Regierung

Nissan strebt offenbar höheren Renault-Anteil an

Seit April tobt ein Machtkampf zwischen Nissan-Chef Carlos Ghosn und der französischen Regierung. Um den Einfluss der Regierung auf die Allianz mit Renault zu begrenzen, strebt Nissan einen höheren Renault-Anteil an.
Der japanische Autobauer Nissan strebt einen Anteil an Renault von mindestens 25 Prozent an. Quelle: AFP
Renault und Nissan

Der japanische Autobauer Nissan strebt einen Anteil an Renault von mindestens 25 Prozent an.

(Foto: AFP)

ParisNissan will einem Zeitungsbericht zufolge den Einfluss der französischen Regierung auf die Allianz mit Renault begrenzen. Dazu strebe der japanische Autobauer einen Anteil an Renault von mindestens 25 Prozent an, berichtete die Zeitung „Nikkei Asian Review“ am Montag.

Nach japanischem Unternehmensrecht würde Renault somit Stimmrechte bei Nissan verlieren. Derzeit beträgt der Anteil 43,4 Prozent. Nissan war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Im April war ein Machtkampf zwischen der französischen Regierung und Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn ausgebrochen. Damals erhöhte die Regierung in Paris überraschend ihren Anteil an Renault auf 19,7 von 15 Prozent und sicherte sich doppelte Stimmrechte. Das stieß in Japan auf Ablehnung. Renault hatte Nissan 1999 vor der Fast-Pleite gerettet.

Die überraschende Rangliste der Wertstabilsten
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Halbjährlich ermitteln die Restwerte-Spezialisten von Bähr und Fess im Auftrag von Focus Online die "Restwertriesen" in 16 PKW-Fahrzeugklassen, die aktuell auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Wir zeigen in der folgenden Bilderstrecke die - zum Teil wirklich überraschenden - Sieger und Verlierer, die prozentual und in Euro gemessen in den kommenden Jahren besonders hohe Restwerte behalten bzw. besonders wenig an Wert verlieren ...

Die Spezialisten haben berechnet ...
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... was ein jetzt gekaufter Wagen 2019 noch wert ist. Gewinner nach Prozent („relativer Restwertriese“) sind die Modelle, die binnen vier Jahren prozentual am meisten vom ursprünglichen Wert erhalten haben. Als Sieger in Euro („absoluter Restwertriese“) bezeichnen die Experten Neuwagenmodelle, die nach vier Jahren in Euro gerechnet am wenigsten an Wert verlieren. Den durchschnittlichen Wertverlust eines Neuwagens über alle Pkw-Klassen hinweg beziffern die Experten im ersten Jahr auf 24,2 Prozent bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern, danach sind es jeweils rund fünf bis sechs Prozent jährlich.

Vorab zusammengefasst in den kommenden sechs Bildern die wichtigsten Trends der aktuellen Auswertung:
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Die deutschen Hersteller schneiden vor allem bei den relativen Restwert-Siegern gut ab. Mercedes holt dort fünf erste Plätze, unter anderem mit dem GLA, der S-Klasse als Plug-In Hybrid und der E-Klasse. Bei ihrer Auswertung berücksichtigen die Experten von Bähr und Fess folgende Eckdaten: Kauf des Neuwagens im April 2015 zum Listenpreis, ausstattungsbereingt), angenommener Verkauf des Fahrzeugs im April 2019 zum Händerverkaufspreis, dazwischen wird eine klassenspezifische Durchschnitts-Jahresfahrleistung angenommen.

Absolute Sieger
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Wie schon in den Vorjahren dominiert die Marke Dacia die Liste der absoluten Restwertriesen. Sandero, Logan MCV, Lodgy und Duster räumen ab. Bei den Kleinstwagen fährt wieder der Peugeot 108 ganz oben aufs Treppchen - nicht so aber bei den relativen Restwert-Siegern: Da schafft der Opel Karl den ersten Platz.

Sportler
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Bei den Sportwagen siegt Porsche mit dem Boxster S erneut in der "Relativ"-Kategorie, beim Wertverlust in Euro kann allerdings ein Exot glänzen: Der neue Ford Mustang mit Turbo-Benziner.

Vans
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BMW siegt mit dem 2er Active Tourer in der Van-Kategorie, der Audi A5 in der oberen Mittelklasse (gleichauf mit der E-Klasse).

Im Van-Segment ...
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... siegt der außerdem VW Golf Sportsvan bei den Kompakten, während der neue Renault Espace den Sieg bei den größeren Familienkutschen für sich verbuchen kann.

Seither sind die Japaner jedoch größer als das Mutterunternehmen geworden. Nissan ist für zwei Drittel des gemeinsamen Autoabsatzes und den Großteil des Gewinns verantwortlich.

  • rtr
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