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Märklin, Schiesser, Rosenthal: Welche Pleitefirmen das Comeback geschafft haben

Nicht nur Solarfirmen sind von Insolvenzen betroffen, zuletzt gingen viele deutsche Traditionsunternehmen pleite: Märklin, Schiesser, Rosenthal. Doch das muss nicht das Ende sein, vielen gelingt das Comeback.

  • Solarmodul der Conergy AG in Frankfurt an der Oder. Die deutsche Solarbranche gerät durch die stark subventionierte chinesische Konkurrenz zunehmend unter Druck. Allein im vergangenen Dezember meldeten die Solarzellen- und Modulhersteller Solon und Solar Millenium Insolvenz an. Beim Konstanzer Solarzellenhersteller Sunways hat der langjährige chinesische Partner LDK die Mehrheit übernommen. Sunways hatte im vergangenen Jahr mit dem Preisverfall in der Solarbranche und schwächerer Nachfrage zu kämpfen. Der Umsatz dürfte sich 2011 auf 110 Millionen Euro halbiert haben. LDK kann nun von den Technologien und dem Vertriebsnetz des Konstanzer Unternehmens profitieren.

    Solarmodul der Conergy AG in Frankfurt an der Oder. Die deutsche Solarbranche gerät durch die stark subventionierte chinesische Konkurrenz zunehmend unter Druck. Allein im vergangenen Dezember meldeten die Solarzellen- und Modulhersteller Solon und Solar Millenium Insolvenz an. Beim Konstanzer Solarzellenhersteller Sunways hat der langjährige chinesische Partner LDK die Mehrheit übernommen. Sunways hatte im vergangenen Jahr mit dem Preisverfall in der Solarbranche und schwächerer Nachfrage zu kämpfen. Der Umsatz dürfte sich 2011 auf 110 Millionen Euro halbiert haben. LDK kann nun von den Technologien und dem Vertriebsnetz des Konstanzer Unternehmens profitieren. Quelle: dapd
  • So wichtig die Solarbranche ist, viele ihrer Unternehmen sind der breiten Bevölkerung unbekannt. Bei Märklin ist das ganz anders: Im Februar 2009 musste der schwäbische Modelleisenbauer Insolvenz anmelden. Bereits ein knappes Jahr später schrieb das Unternehmen wieder schwarze Zahlen. Zwischenzeitlich war das Lager reduziert, das Werk in Nürnberg geschlossen und mehrere hoch dotierte Manager entlassen worden. Das Ergebnis: der Gewinn vor Steuern (Ebit) betrug 10,1 Millionen Euro. Derzeit arbeitet Geschäftsführer Stefan Löbich daran, Kinder wieder mehr für die Modelleisenbahn zu begeistern.

    So wichtig die Solarbranche ist, viele ihrer Unternehmen sind der breiten Bevölkerung unbekannt. Bei Märklin ist das ganz anders: Im Februar 2009 musste der schwäbische Modelleisenbauer Insolvenz anmelden. Bereits ein knappes Jahr später schrieb das Unternehmen wieder schwarze Zahlen. Zwischenzeitlich war das Lager reduziert, das Werk in Nürnberg geschlossen und mehrere hoch dotierte Manager entlassen worden. Das Ergebnis: der Gewinn vor Steuern (Ebit) betrug 10,1 Millionen Euro. Derzeit arbeitet Geschäftsführer Stefan Löbich daran, Kinder wieder mehr für die Modelleisenbahn zu begeistern. Quelle: SAP/dpa
  • 1879 von Philipp Rosenthal in Selb nahe der tschechischen Grenze gegründet, musste der Hersteller hochwertigen Porzellans 2009 Konkurs anmelden. Der langjährige irisch-britische Mehrheitsgesellschafter Waterford Wedgewood hatte das deutsche Traditionsunternehmen mit in den Strudel gezogen. Bereits einige Monate später ist Rosenthal Teil der italienischen Besteckherstellers, Sambonet Paderno. Seitdem führten die Brüder Pierluigi und Franco Coppo, Geschäftsführer von Rosenthal, beispielsweise eine günstigere Linie für die Gastronomie unter der Marke Arthur Krupp ein. 2011 lag der Umsatz mit 85 Millionen Euro allerdings nur etwa auf Vorjahresniveau.

    1879 von Philipp Rosenthal in Selb nahe der tschechischen Grenze gegründet, musste der Hersteller hochwertigen Porzellans 2009 Konkurs anmelden. Der langjährige irisch-britische Mehrheitsgesellschafter Waterford Wedgewood hatte das deutsche Traditionsunternehmen mit in den Strudel gezogen. Bereits einige Monate später ist Rosenthal Teil der italienischen Besteckherstellers, Sambonet Paderno. Seitdem führten die Brüder Pierluigi und Franco Coppo, Geschäftsführer von Rosenthal, beispielsweise eine günstigere Linie für die Gastronomie unter der Marke Arthur Krupp ein. 2011 lag der Umsatz mit 85 Millionen Euro allerdings nur etwa auf Vorjahresniveau. Quelle: SAP/dpa
  • Schiesser Feinripp mit Eingriff: Im Februar 2009 konnte eine Insolvenz der Kultfirma aus Radolfzell am Bodensee nicht mehr abgewendet werden. Hauptgrund waren damals unrentable Verträge mit Lizenzpartnern wie Tommy Hilfiger und Puma. Der Unterwäschehersteller entließ daraufhin Mitarbeiter und stieg aus vielen Verträgen aus. Mit Erfolg: Bereits im gleichen Jahr kehrte Schiesser in die Gewinnzone zurück. Eine geplante Zusammenarbeit mit Modemacher Wolfgang Joop war dann nicht mehr nötig. Ein für das zweite Quartal 2011 geplanter Börsengang ist jedoch schon mehrmals verschoben worden.

    Schiesser Feinripp mit Eingriff: Im Februar 2009 konnte eine Insolvenz der Kultfirma aus Radolfzell am Bodensee nicht mehr abgewendet werden. Hauptgrund waren damals unrentable Verträge mit Lizenzpartnern wie Tommy Hilfiger und Puma. Der Unterwäschehersteller entließ daraufhin Mitarbeiter und stieg aus vielen Verträgen aus. Mit Erfolg: Bereits im gleichen Jahr kehrte Schiesser in die Gewinnzone zurück. Eine geplante Zusammenarbeit mit Modemacher Wolfgang Joop war dann nicht mehr nötig. Ein für das zweite Quartal 2011 geplanter Börsengang ist jedoch schon mehrmals verschoben worden. Quelle: SAP/dpa
  • Keine große Überraschung war 2009 die Pleite der Billigkaufhauskette Woolworth. Im Juli 2010 übernahm schließlich die HH-Holding, die Dachgesellschaft der Tengelmann-Gruppe, Woolworth Deutschland. Zur Gruppe gehört auch der Textil-Discounter Kik. Aktuell betreibt Woolworth in Deutschland rund 180 Kaufhäuser mit 4.300 Mitarbeitern.

    Keine große Überraschung war 2009 die Pleite der Billigkaufhauskette Woolworth. Im Juli 2010 übernahm schließlich die HH-Holding, die Dachgesellschaft der Tengelmann-Gruppe, Woolworth Deutschland. Zur Gruppe gehört auch der Textil-Discounter Kik. Aktuell betreibt Woolworth in Deutschland rund 180 Kaufhäuser mit 4.300 Mitarbeitern. Quelle: SAP/dpa
  • Mitarbeiter vor der Zentrale des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor in Essen. Die Pleite des Handelskonzerns im Juni 2009 war eine der spektakulärsten der vergangenen Jahre. Während die Einzelhandelskette Karstadt vorerst durch den Investor Nicolas Berggruen gerettet werden konnte, wurde der Versandhandel Quelle abgewickelt. Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz verlor als Bürgin den größten Teil ihrer Milliarden-Erbschaft.

    Mitarbeiter vor der Zentrale des Karstadt-Mutterkonzerns Arcandor in Essen. Die Pleite des Handelskonzerns im Juni 2009 war eine der spektakulärsten der vergangenen Jahre. Während die Einzelhandelskette Karstadt vorerst durch den Investor Nicolas Berggruen gerettet werden konnte, wurde der Versandhandel Quelle abgewickelt. Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz verlor als Bürgin den größten Teil ihrer Milliarden-Erbschaft. Quelle: ap
  • Der Remscheider Automobilzulieferer Edscha, spezialisiert auf Cabriodachsysteme und Türscharniere, konnte dem weltweiten Absatzeinbruch 2009 nicht standhalten. Im Februar 2009 meldete das Unternehmen Insolvenz an. Die Cabriodach-Sparte kaufte der bayerische Konkurrent Webasto AG. Im März 2010 stimmten die Kartellbehörden auch dem Kauf der Scharniersystem-Sparte durch den spanischen Zulieferer Gestamp Automoción zu.

    Der Remscheider Automobilzulieferer Edscha, spezialisiert auf Cabriodachsysteme und Türscharniere, konnte dem weltweiten Absatzeinbruch 2009 nicht standhalten. Im Februar 2009 meldete das Unternehmen Insolvenz an. Die Cabriodach-Sparte kaufte der bayerische Konkurrent Webasto AG. Im März 2010 stimmten die Kartellbehörden auch dem Kauf der Scharniersystem-Sparte durch den spanischen Zulieferer Gestamp Automoción zu. Quelle: SAP/dpa
  • Der Spezialist für Bremsbeläge, TMD Friction mit Sitz in Luxemburg, geriet 2009 ebenfalls in den Abwärtsstrudel der Automobilindustrie. Die Unternehmensgruppe, die täglich mehr als eine Million Teile herstellt, hat in Leverkusen ihren größten Produktionsstandort. Noch 2009 hatte der Londoner Finanzinvestor Pamplona das Unternehmen gerettet. Zwei Jahre später, im September 2011, kaufte der japanische Mischkonzern Nisshinbo den Luxemburger Konzern für 440 Millionen Euro.

    Der Spezialist für Bremsbeläge, TMD Friction mit Sitz in Luxemburg, geriet 2009 ebenfalls in den Abwärtsstrudel der Automobilindustrie. Die Unternehmensgruppe, die täglich mehr als eine Million Teile herstellt, hat in Leverkusen ihren größten Produktionsstandort. Noch 2009 hatte der Londoner Finanzinvestor Pamplona das Unternehmen gerettet. Zwei Jahre später, im September 2011, kaufte der japanische Mischkonzern Nisshinbo den Luxemburger Konzern für 440 Millionen Euro. Quelle: TMD Friction
  • Karstadts Tochter Hertie überlebte die Krise nicht. Bereits im Juli 2008 stand die Handelskette vor der Pleite. Der britische Mehrheitseigner Dawnay Day hatte mit seinen finanziellen Problemen die deutsche Tochter mitgerissen. Im Mai 2009 gab der Insolvenzverwalter das endgültige Aus bekannt, einige Monate später schloss die letzte der 54 verbliebenen Filialen.

    Karstadts Tochter Hertie überlebte die Krise nicht. Bereits im Juli 2008 stand die Handelskette vor der Pleite. Der britische Mehrheitseigner Dawnay Day hatte mit seinen finanziellen Problemen die deutsche Tochter mitgerissen. Im Mai 2009 gab der Insolvenzverwalter das endgültige Aus bekannt, einige Monate später schloss die letzte der 54 verbliebenen Filialen. Quelle: ap
  • Der Nähmaschinenhersteller Pfaff aus Kaiserslautern hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Bereits 1999 musste das 1862 gegründete Unternehmen Insolvenz anmelden. Danach wechselte mehrmals der Besitzer, 2007 dann ein Versuch an der Börse. Ohne Erfolg: Im September 2008 stand das Traditionsunternehmen erneut vor der Pleite. Schließlich übernahm Joachim Richter im April 2009 die operative Führung - als Alleineigner. Er besitzt bereits ein Maschinenbauunternehmen im pfälzischen Konken.

    Der Nähmaschinenhersteller Pfaff aus Kaiserslautern hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Bereits 1999 musste das 1862 gegründete Unternehmen Insolvenz anmelden. Danach wechselte mehrmals der Besitzer, 2007 dann ein Versuch an der Börse. Ohne Erfolg: Im September 2008 stand das Traditionsunternehmen erneut vor der Pleite. Schließlich übernahm Joachim Richter im April 2009 die operative Führung - als Alleineigner. Er besitzt bereits ein Maschinenbauunternehmen im pfälzischen Konken. Quelle: ap
  • Ein Rasenmäher mit 3-Gang-Schaltung der Firma Wolf-Garten auf der Internationalen Gartenfachmesse: Mittlerweile existiert Wolf-Garten nur noch als Marke. MTD Products, ein US-amerikanischer Hersteller von Gartenmotorgeräten, kaufte im April 2009 über seine Saarbrücker Tochter den insolventen Konkurrenten Wolf-Garten. 2010 schloss MTD das verbliebene Werk im rheinland-pfälzischen Betzdorf, Wolf-Gartens Hauptsitz. Das Unternehmen hatte im Januar 2009 Konkurs angemeldet.

    Ein Rasenmäher mit 3-Gang-Schaltung der Firma Wolf-Garten auf der Internationalen Gartenfachmesse: Mittlerweile existiert Wolf-Garten nur noch als Marke. MTD Products, ein US-amerikanischer Hersteller von Gartenmotorgeräten, kaufte im April 2009 über seine Saarbrücker Tochter den insolventen Konkurrenten Wolf-Garten. 2010 schloss MTD das verbliebene Werk im rheinland-pfälzischen Betzdorf, Wolf-Gartens Hauptsitz. Das Unternehmen hatte im Januar 2009 Konkurs angemeldet. Quelle: ap
  • Kerzen vor der Qimonda-Niederlassung in Dresden. Der Speicherchip-Hersteller, der mehrheitlich zu Infineon gehört, strich zuerst tausende Stellen. Der Insolvenz konnte das Unternehmen trotzdem nicht entgehen. Im April 2009 ging der Antrag im Münchner Landgericht ein. Seitdem hat die Mutter Infineon bereits hunderte Millionen Euro für die Pleite-Tochter auf die Seite gelegt.

    Kerzen vor der Qimonda-Niederlassung in Dresden. Der Speicherchip-Hersteller, der mehrheitlich zu Infineon gehört, strich zuerst tausende Stellen. Der Insolvenz konnte das Unternehmen trotzdem nicht entgehen. Im April 2009 ging der Antrag im Münchner Landgericht ein. Seitdem hat die Mutter Infineon bereits hunderte Millionen Euro für die Pleite-Tochter auf die Seite gelegt. Quelle: SAP/dpa
  • Beim Osnabrücker Cabriodachhersteller Karmann ging nach der Insolvenz der japanische Produktionsstandort an den österreichischen Wettbewerber Magna Steyr. Volkswagen kaufte Maschinen, Anlagen und Grundstücke und gründete die Tochtergesellschaft Volkswagen-Osnabrück GmbH. Ein Erfolg: Das neue Golf Cabriolet läuft seit vergangenem März wieder in Osnabrück vom Band.

    Beim Osnabrücker Cabriodachhersteller Karmann ging nach der Insolvenz der japanische Produktionsstandort an den österreichischen Wettbewerber Magna Steyr. Volkswagen kaufte Maschinen, Anlagen und Grundstücke und gründete die Tochtergesellschaft Volkswagen-Osnabrück GmbH. Ein Erfolg: Das neue Golf Cabriolet läuft seit vergangenem März wieder in Osnabrück vom Band. Quelle: SAP/dpa
  • Schimmel meldete im Sommer 2009 Insolvenz an. Der Klavier- und Flügelhersteller entschied sich für ein Insolvenzplanverfahren. Mit Erfolg: Das Unternehmen ist gerettet und in Familienhand. Der Minderheitseigner Yamaha, der zuvor 25 Prozent gehalten hatte, ist nicht mehr am Braunschweiger Unternehmen beteiligt. Schimmel verzeichnet jetzt sogar wieder steigenden Umsatz: 2010 waren es 14,5 Millionen Euro, 2011 sollten es 18 Millionen werden.

    Schimmel meldete im Sommer 2009 Insolvenz an. Der Klavier- und Flügelhersteller entschied sich für ein Insolvenzplanverfahren. Mit Erfolg: Das Unternehmen ist gerettet und in Familienhand. Der Minderheitseigner Yamaha, der zuvor 25 Prozent gehalten hatte, ist nicht mehr am Braunschweiger Unternehmen beteiligt. Schimmel verzeichnet jetzt sogar wieder steigenden Umsatz: 2010 waren es 14,5 Millionen Euro, 2011 sollten es 18 Millionen werden. Quelle: SAP/dpa
  • Sinn Leffers ist auf einem guten Weg: Als eine der ehemaligen Karstadt-Töchter ist Sinn Leffers erfolgreich aus der Planinsolvenz hervorgegangen. Das Hagener Unternehmen hatte im Sommer 2008 Konkurs angemeldet und sich daraufhin von der Hälfte seiner 49 Filialen getrennt. Vergangenen Sommer verzeichnete Sinn Leffers mit mehr als 300 Millionen Euro ein Umsatz-Plus von sechs Prozent.

    Sinn Leffers ist auf einem guten Weg: Als eine der ehemaligen Karstadt-Töchter ist Sinn Leffers erfolgreich aus der Planinsolvenz hervorgegangen. Das Hagener Unternehmen hatte im Sommer 2008 Konkurs angemeldet und sich daraufhin von der Hälfte seiner 49 Filialen getrennt. Vergangenen Sommer verzeichnete Sinn Leffers mit mehr als 300 Millionen Euro ein Umsatz-Plus von sechs Prozent. Quelle: ap
  • Knaus-Tabbert, Hersteller von Wohn- und Reisemobilen aus dem bayrischen Wald, schreibt wieder schwarze Zahlen. Der niederländische Investor HTP hatte im Januar 2009 die insolvente Firma übernommen, das Management getauscht und einige hundert Mitarbeiter entlassen. 2011 lag der Umsatz bei etwa 240 Millionen Euro, ein Plus von rund 60 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. 12 800 Wohnwagen und Reisemobile wurden produziert, 2300 mehr als noch 2010.

    Knaus-Tabbert, Hersteller von Wohn- und Reisemobilen aus dem bayrischen Wald, schreibt wieder schwarze Zahlen. Der niederländische Investor HTP hatte im Januar 2009 die insolvente Firma übernommen, das Management getauscht und einige hundert Mitarbeiter entlassen. 2011 lag der Umsatz bei etwa 240 Millionen Euro, ein Plus von rund 60 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. 12 800 Wohnwagen und Reisemobile wurden produziert, 2300 mehr als noch 2010. Quelle: SAP/dpa
  • Der Münchner Luxus-Konzern Escada überlebte die Finanzkrise nicht. Allerdings fand sich ein solventer Käufer: Die Schwiegertochter des indischen Stahlmagnaten Mittal, Megha Mittal, erwarb im Dezember 2009 die Gesellschaftsanteile des Modeherstellers. Sie verhalf der Marke zu neuem Glanz, konnte damals sogar den Großteil der Arbeitsplätze erhalten. Mittlerweile schreibt das Unternehmen wieder schwarze Zahlen.

    Der Münchner Luxus-Konzern Escada überlebte die Finanzkrise nicht. Allerdings fand sich ein solventer Käufer: Die Schwiegertochter des indischen Stahlmagnaten Mittal, Megha Mittal, erwarb im Dezember 2009 die Gesellschaftsanteile des Modeherstellers. Sie verhalf der Marke zu neuem Glanz, konnte damals sogar den Großteil der Arbeitsplätze erhalten. Mittlerweile schreibt das Unternehmen wieder schwarze Zahlen. Quelle: SAP/dpa
  • Der Druckmaschinenhersteller litt schon seit Jahren unter der schrumpfenden Zeitungsbranche. Im Dezember 2011 meldete das Unternehmen aus Offenbach bei Frankfurt den Konkurs. Derzeit laufen die Verhandlungen mit potenziellen Investoren und Käufern. Es sollen um die zehn Interessenten sein. Die 6500 Mitarbeiter sind besorgt und wollen vor den Konzernzentralen der bisherigen Eigner Allianz und MAN demonstrieren.

    Der Druckmaschinenhersteller litt schon seit Jahren unter der schrumpfenden Zeitungsbranche. Im Dezember 2011 meldete das Unternehmen aus Offenbach bei Frankfurt den Konkurs. Derzeit laufen die Verhandlungen mit potenziellen Investoren und Käufern. Es sollen um die zehn Interessenten sein. Die 6500 Mitarbeiter sind besorgt und wollen vor den Konzernzentralen der bisherigen Eigner Allianz und MAN demonstrieren. Quelle: Reuters