Magazinbericht

Heidelberger Druck will sich von Vertriebschef trennen

Der angeschlagene Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck steht einem Magazinbericht nach vor einem Umbau und will sich von seinem Vertriebsvorstand trennen. Der Aufsichtsrat wird wohl noch in dieser Woche eine Neuordnung der Geschäfts- und Führungsstrukturen beschließen.
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Mitarbeiter von Heidelberger Druck: Das Unternehmen stellt sich neu auf. Quelle: dpa

Mitarbeiter von Heidelberger Druck: Das Unternehmen stellt sich neu auf.

(Foto: dpa)

HB FRANKFURT. Der Aufsichtsrat von Heidelberger Druck werde an diesem Donnerstag eine Neuordnung der Geschäfts- und Führungsstrukturen beschließen, in dessen Folge auch Jürgen Rautert abgelöst werden solle, berichtete das "Manager Magazin". Wie Reuters am Dienstagabend aus Kreisen erfuhr, gibt es im Aufsichtsrat und im Vorstand durchaus Überlegungen, angesichts der Krise die Verantwortlichkeiten neu zu ordnen. Dazu zählten unter anderem der Vertrieb und das Service-Geschäft. Ein Konzernsprecher wollte sich dazu nicht äußern.

Der promovierte Maschinenbauingenieur Rautert begann seine Karriere 1990 bei den Heidelbergern. Dem Vorstand gehört er seit Juli 2004 an. Heidelberger Druck schreibt seit sechs Quartalen Verluste und sieht noch immer keine Erholung. Die Druckereien zögern wegen dürrer Auftragslage mit Neuanschaffungen, was Heideldruck zu Kurzarbeit und zur Streichung jeder fünften Stelle zwingt. Das Unternehmen wurde im Frühjahr mit staatlichen Krediten und Bürgschaften vor dem Aus gerettet. Fusionsgespräche mit dem Konkurrenten Manroland waren im Oktober geplatzt.

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