Magenmittel Pantoprazol ist wichtigster Umsatzträger
Preisrabatte drücken Gewinn von Altana

Das Pharma- und Spezialchemieunternehmen Altana hat im ersten Quartal 2004 seinen Umsatz gesteigert, aber unter anderem wegen der Preisrabatte in Deutschland operativ weniger verdient als im Vorjahresquartal.

HB FRANKFURT. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei um 4 Prozent auf 151 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Analysten hatten im Durchschnitt mit Einbußen beim Betriebsergebnis von 11 Prozent auf 140 Millionen Euro gerechnet. Der Umsatz sei auf 712 Millionen Euro gestiegen von 678 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Der Konzerngewinn sei wegen einer niedrigeren Steuerquote um zwei Prozent auf 93 Millionen Euro gestiegen.

Ausblickend für das laufende Jahr bekräftigte Altana, das Unternehmen erwarte eine positive Geschäftsentwicklung mit einem Wachstum beim Umsatz im hohen einstelligen Bereich. Das Vorsteuerergebnis werde nur leicht über dem des Vorjahres liegen, da höhere Forschungsaufwendungen sowie Kosten für den Marktstart neuer Produkte das Ergebnis belasteten. Altana hat zwei potenzielle Blockbuster in Vorbereitung - die Atemwegsmedikamente Daxas und Alvesco. Alvesco hat jüngst in Australien und Großbritannien von den Behörden grünes Licht für die Markteinführung erhalten.

In der Pharmasparte ist bislang das Magenmittel Pantoprazol für Altana der wichtigste Umsatzträger und mit Jahresumsätzen von mehr als 1 Milliarde Euro ein so genannter Blockbuster. Der Umsatz der Sparte sei im ersten Quartal leicht um ein Prozent auf 497 Millionen Euro gestiegen. Mit Pantoprazol setzte Altana 285 Millionen Euro um - ein Zuwachs von sechs Prozent. Einschließlich aller Vertriebspartner sei der Umsatz sogar auf 599 Millionen Euro gewachsen. In den USA vertreibt der US-Partner Wyeth das Mittel unter dem Namen Protonix.

Die kleinere Chemiesparte, die unter anderem Speziallacke und Harze herstellt, habe im ersten Quartal mehr umgesetzt und operativ mehr verdient. Der Umsatz sei unter anderem durch Zukäufe um 16 Prozent auf 215 Millionen Euro gestiegen.

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