Magere Quartalsbilanz
Nissan fehlen neue Modelle

Der japanische Renault-Partner Nissan Motor hat im zweiten Quartal einen Rückgang des operativen Gewinns verbucht. Damit fällt dem Autobauer sein Mangel an neuen Modellen auf die Füße. Analysten hatten allerdings noch weniger erwartet.

HB TOKIO. Der Gewinnrückgang des japanischen Autoherstellers Nissan ist im abgelaufenen Quartal geringer als erwartet ausgefallen. Der Betriebsgewinn ging um 4,9 Prozent auf 195,3 Mrd. Yen (1,3 Mrd. Euro) zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Mittel 189,15 Mrd. Yen erwartet. An seiner Prognose von 523 Mrd. Yen Nettogewinn für das gesamte Geschäftsjahr hält das Unternehmen fest.

Nissan hat wegen eines Mangels an neuen Modellen vor allem in seinem Hauptabsatzmarkt USA bislang in jedem Monat dieses Jahres Produktionsrückgänge verzeichnet und läuft inzwischen Gefahr, von Honda als Japans zweitgrößter Autobauer abgelöst zu werden. Nissan-Chef Carlos Ghosn hat jedoch für die zweite Jahreshälfte eine Modelloffensive mit acht völlig neu entwickelten Autos angekündigt.

Der Nettogewinn stieg um 31,2 Prozent auf 164 Mrd. Yen. Dabei profitierte das Unternehmen von außergewöhnlichen Einnahmen aus dem Verkauf von Anteilen an dem Lastwagenhersteller Nissan Diesel Motor an Volvo.

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