Management sieht neue Strategie als Erfolg
Thomson verliert weniger Umsatz als erwartet

Der französische Elektronikkonzern Thomson hat 2004 zwar 5,5 Prozent weniger umgesetzt, damit aber dennoch die Erwartungen übertroffen

HB PARIS. Das Unternehmen, das im vergangenen Jahr sein Fernsehgeschäft an die chinesische TCL Holdings verkauft hat, bezifferte die Erlöse für das abgelaufene Jahr am Donnerstag mit 7,99 Milliarden Euro. Branchenexperten hatten im Schnitt 7,94 Milliarden Euro erwartet. Ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten und Änderungen der Konzernstruktur stiegen die Umsätze jedoch um sechs Prozent auf 8,18 Milliarden Euro, was Firmenangaben zufolge im Rahmen der eigenen Wachstumsprognosen liegt. Thomson-Aktien lagen am Mittag 1,4 Prozent im Plus und legten damit stärker zu als der Pariser Gesamtmarkt.

Thomson ist seit einigen Monaten dabei, sich von einem Unterhaltungselektronik-Konzern mit eher niedrigen Gewinnmargen zu einem Anbieter spezieller Produkte für Medienkonzerne und Filmstudios zu entwickeln, wie Geräten zur professionellen Filmproduktion. Dieses Geschäft legte 2004 bei konstanten Wechselkursen um 9,5 Prozent zu und steuerte rund drei Viertel der Konzernerlöse bei. Thomson will in den nächsten zwei Jahren bis zu zwei Milliarden Euro in die Medien- und Unterhaltungssparte investieren. „Die Zahlen zeigen, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, als wir die Strategieänderung in Richtung Medien und Unterhaltung beschlossen haben“, sagte Finanzchef Julian Waldron. „Dies stützt unsere Wachstumserwartungen für die nächsten Jahre.“

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