Margen im laufenden Jahr unter Druck: Renault-Gewinn legt um 72 Prozent zu

Margen im laufenden Jahr unter Druck
Renault-Gewinn legt um 72 Prozent zu

Der französische Autokonzern Renault hat mit seinem Gewinn im Geschäftsjahr 2004 einen Sprung von 72 Prozent gemacht, rechnet aber mit einer engeren Betriebsgewinnspanne im laufenden Jahr.

HB PARIS. Die Beliebtheit des Modells Megane und eine starke Nachfrage außerhalb West-Europas trugen dazu bei, dass Renault trotz steigender Materialkosten und eines heftigen Preiskampfes in der Branche 2004 seine ehrgeizigen Margen-Ziele erreicht hat. Der zweitgrößte Autohersteller Frankreichs teilte am Dienstag einen Betriebsgewinn von 2,418 Milliarden Euro 2004 bei einer Marge von 5,9 Prozent mit. Für 2005 sagte Renault eine Betriebsgewinnspanne von „über vier Prozent“ voraus nach den neuen IFRS-Bilanzregeln. Nach diesen Regeln betrug die Marge im abgelaufenen Jahr rund 5,1 Prozent.

Der Netto-Gewinn, der Renaults Anteil am japanischen Autobauer Nissan enthält, kletterte 2004 um 43 Prozent auf 3,551 Milliarden Euro, der Umsatz um 8,4 Prozent auf 40,715 Milliarden Dollar.

Die Ergebnisse lagen über den Erwartungen, die Analysten in einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters genannt hatten. Demnach rechneten sie im Schnitt mit einem Betriebsgewinn von 2,274 Milliarden Euro bei einem Umsatz von 40,626 Milliarden Euro und einem Netto-Gewinn von 3,362 Milliarden Euro.

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