Markengebäck
Haribo verkauft Lebkuchensparte an Lambertz

Die Aachener Lambertz Gruppe ergänzt ihr Feingebäck-Geschäft durch den Kauf des größten deutschen Herstellers von Kirmesherzen aus Lebkuchen.

DÜSSELDORF. Der Produzent von Markengebäck wie Haeberlein-Metzger, Weiss oder Kinkartz übernimmt zum Jahresende von der Haribo-Tochter Gebrüder Schmidt die Backwarensparte "Bären-Schmidt". Das bestätigte Lambertz-Inhaber Hermann Bühlbecker dem Handelsblatt.

Der Süßwarenproduzent Gebr. Schmidt gehört seit 1971 zum Bonner Fruchtgummihersteller Haribo. Am Standort Mainbernheim in Unterfranken produzieren rund 200 Mitarbeiter Zuckerwaren und Feingebäck wie Dominosteine und Lebkuchen. Zuletzt trug das Unternehmen insgesamt 24 Millionen Euro zum geschätzten Haribo-Jahresumsatz von 1,6 Milliarden Euro bei. Der große Renner bei den Bären-Schmidt-Produkten sind Spruchherzen, die bei Volksfesten jährlich von Hunderttausenden von Besuchern gekauft werden

Über den Preis für die Gebäcksparte, in der etwa 30 Mitarbeiter beschäftigt sind, vereinbarten beide Vertragsparteien Stillschweigen. Ursprünglich sollte Bären-Schmidt von den Grabower Süsswaren übernommen werden, die sich jedoch vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftskrise von der geplanten Akquisition wieder zurückgezogen hatten.

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