Marketing
Autobauer halten die Räder still

Der japanische Autobauer Nissan wird nicht an den US-Automessen in Detroit und Chicago teilnehmen. Wegen der Konjunktureintrübung sei das Marketingbudget gestutzt worden, berichtet das "Wall Street Journal" am Dienstag. Zudem sei keine neue Produkteinführung in nächster Zukunft geplant.

HB YOKOHAMA. Die Entscheidung richte sich gegen keine der Autoschauen oder Städte, stellte Nissan Sprecher Alan Buddendeck dem Bericht zufolge klar. Angesichts der derzeitigen Konjunkturschwäche würden die Marketingausgaben an anderer Stelle getätigt. Nissan wird sich auf lokale Marketingkampagnen beschränken, um den US-Absatz anzukurbeln.

Der japanische Automobilhersteller hatte vergangene Woche drei neue Produkte auf der Autoschau in Los Angeles vorgestellt, darunter der Kleinwagen Boxy Cube und der Sportwagen 370Z. Der Chief Executive von Nissan, Carlos Ghosn, sagte während der Veranstaltung, der Hersteller versuche, sich mit Einsparungen gegen den dramatischen Absatzeinbruch bei Fahrzeugen in diesem Jahr zu stemmen.

Die Wettbewerber von Nissan deckeln ebenfalls ihre Marketingausgaben. So beendete General Motors (GM) ihren Werbevertrag mit dem Golfprofi Tiger Woods für den Buick. Zudem nahmen GM und die Chryssler LLC nicht an der diesjährigen Autoschau in Los Angeles teil. Beide wollen sich auf die Ausstellung in Detroit konzentrieren. Porsche und Mitsubishi nehmen dem Bericht zufolge ebenfalls nicht an der Detroit Motor Show teil.

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