Markt für Gummichemikalien
Bayer und Chemtura drohen Kartellstrafe

Offenbar werden die europäischen Wettbewerbsbehörden am Mittwoch offiziell feststellen, dass Bayer und das US-Unternehmen Chemtura Kartellabsprachen im Markt für Gummichemikalien getroffen haben. Das geht zumindest aus Dokumenten hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen.

HB BRÜSSEL. Bayer und andere Chemieunternehmen waren im September 2002 durchsucht worden, nachdem der Verdacht auf Preisabsprachen aufgekommen war. Im vergangenen Jahr hatte Bayer wegen der EU-Ermittlungen 50 Mill. Euro an Rückstellungen gebildet.

Beide Unternehmen haben sich im vergangenen Jahr bei einem Kartellverfahren in den USA bereits schuldig bekannt. Bayer wurde dort zu einer Strafe von 66 Mill. Dollar und Chemtura von 50 Mill. Dollar verurteilt.

Bei den Gummichemikalien handelt es sich um Zusatzstoffe, die die Elastizität, Festigkeit und Haltbarkeit von synthetischem Gummi verbessern. Sie werden für die Herstellung von Reifen, Schläuchen, Riemen und Schuhen gebraucht.

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