Markt für Immobiliendienstleistungen wächst
Bilfinger Berger will Europageschäft stärken

dpa-afx FRANKFURT. Die Dienstleistungssparte des Baukonzerns Bilfinger Berger will ihr Europageschäft stärken. "Wir versuchen, uns stärker europäisch aufzustellen", sagte der zuständige Vorstand Joachim Ott der "FAZ" (Donnerstagausgabe). Das solle bei den Industriedienstleistungen (Wartung von Industrieanlagen) vor allem mit organischem Wachstum und bei den Immobiliendienstleistungen (Facility Management) auch durch Zukäufe vonstatten gehen. "Wir sehen uns laufend Unternehmen an", sagte der Manager.

Der Markt für Immobiliendienstleistungen wachse. Eigentümer von Immobilien aus den Branchen Handel, Banken und Versicherungen vergäben nicht nur technische, sondern zunehmend auch kaufmännische Dienste wie das Management von kompletten Immobilienportfolios an externe Anbieter. Unter den Immobiliendienstleistern für Dritte sieht Ott den Baukonzern als Marktführer in Deutschland. Das deutschlastige Geschäft bei Bilfinger solle durch Wachstum in Osteuropa ergänzt werden: "Polen interessiert uns", sagte Ott.

In Deutschland ist der Konzern über die Tochtergesellschaft HSG für die Instandhaltung der 1900 Shell-Tankstellen zuständig. Derzeit werde über einen europaweiten Kontrakt verhandelt. Verbindungen zum klassischen Baugeschäft von Bilfinger sieht Ott beispielsweise im Hochbau. Der Markt für die zweite Servicesparte Industriedienstleistungen (Wartung von Chemieanlagen, Kraftwerken) stagniere derzeit, sagte Ott. Die Verlagerung von Produktionsstätten mache sich negativ bemerkbar, gleichzeitig wachse aber das Auslagerungsgeschäft mit rund fünf Prozent. "Das wird auch auf absehbare Sicht so bleiben", sagte Ott.

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