Marktanteil in Osteuropa gesteigert
Osram strahlt schwächer

Osram leidet unter dem starken Euro. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet die Siemens-Tochter mit einem beschleunigten Umsatzrückgang.

HB MÜNCHEN. Durch konsequentes Kostenmanagement und neue Produkte solle sich das Ergebnis aber weiter verbessern, sagte Osram-Chef Wolf-Dieter Bopst am Dienstag in München. „Im Breitengeschäft rechnen wir mit einer anhaltend schwachen Marktentwicklung.“ Zusätzliche Schwierigkeiten bereite die geringe Nachfrage aus Westeuropa und dem Inland.

Der Umsatzrückgang wird nach Einschätzung des Unternehmens größer als im Geschäftsjahr 2002/03 (30. September) ausfallen, in dem die Osram-Erlöse um 4,4 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro schrumpften. Bereinigt um Währungseffekte wäre der Umsatz um sechs Prozent gestiegen, hieß es. Für das kommende Jahr erwartet der Licht-Spezialist auf dieser Basis einen Anstieg um weniger als sechs Prozent. Die Ergebnismarge will Osram von 9,8 Prozent im abgelaufenen Jahr auf zehn bis elf Prozent verbessern.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte 2002/03 von 365 auf 410 Millionen Euro zu. Bopst zeigte sich damit zufrieden. „In dem Zeitraum, den ich selbst überschauen kann, hatten wir bei Osram noch nie eine so gute operative Performance.“ Mit der erzielten Ergebnismarge habe Osram die Vorgabe des Siemens-Konzerns von 10 Prozent dennoch knapp verfehlt.

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