Markteinführung in Mexiko
Kleinwagen Smart rollt nach Amerika

Der Autokonzern Daimler-Chrysler hat mit seinem Kleinwagen Smart den Sprung nach Amerika geschafft. Nach Angaben des Herstellers wird das Auto Ende August auf dem mexikanischen Markt eingeführt.

hz FRANKFURT/M. Smart billigt der Entscheidung weitreichende strategische Bedeutung zu, weil es der erste Schritt des Unternehmens auf den amerikanischen Kontinent und in die wirtschaftlich wichtige Nafta-Region sei. Smart will mit einer Geländewagenvariante des neuen viersitzigen Smart ab 2006 auch auf den US-Markt starten, während der Zweisitzer wegen Problemen mit den Emissions-Auflagen einen Bogen um den größten Automarkt der Welt machen muss.

„Dem mexikanischen Markt kommt für Smart wesentliche Bedeutung zu“, sagt Philipp Schiemer, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei Smart. Das Unternehmen könne so erste Erfahrungen auf dem amerikanischen Kontinent sammeln.

Der Viersitzer soll nach Frankreich auch in Brasilien frühestens ab 2005 vom Band rollen. Experten sind allerdings skeptisch, ob dem Kleinwagen ein großer Erfolg in den USA beschieden sein wird. Die Benzinpreise sind dort vergleichsweise niedrig, die Straßen breit und Parkraum längst nicht so knapp wie in Europa.

Doch den Smart zieht es in die weite Welt. Bis Ende 2004 soll der City-Floh in 40 Ländern zu haben sein. Daimler-Chrysler arbeitet auch intensiv an der Markteinführung des Smart in China. Dieser Schritt werde derzeit geprüft, hieß es. Daimler-Chrysler-Vorstand Jürgen Hubbert hatte unlängst angekündigt, dass das Unternehmen bis zum Wechsel ins nächste Jahrzehnt rund 300 000 Smart jährlich verkaufen wolle.

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