
HB RICHMOND. Der Nettogewinn kletterte auf 1,98 Mrd. Dollar (1,54 Mrd. Euro) oder 1,07 Dollar pro Aktie, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten für das vergangene Quartal lediglich mit 97 Cents pro Anteilsschein gerechnet.
Nachdem Philip Morris International seine Erwartungen für das gesamte Jahr erst im Juni nach unten korrigiert hatte, rechnet das Unternehmen nun wieder mit einem Gewinn zwischen 3,75 und 3,85 Dollar pro Aktie. Der Export von Philip-Morris-Zigaretten nach Asien stieg in den vergangenen drei Monaten um 34 Prozent an, weil vor einer Steuererhöhung in Japan viele Händler ihre Lagerbestände auffüllen wollten. In der EU verzeichnete das Unternehmen dagegen ein Minus von sechs Prozent.
Der Tabakhersteller Reynolds American verbuchte im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang um 9,5 Prozent. Der Nettogewinn lag nach Angaben vom Donnerstag bei 341 Mio. Dollar (265 Mio. Euro) oder 1,17 Dollar pro Aktie und enttäuschte damit die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz ging geringfügig zurück auf 2,24 Mrd. Dollar. Der zweitgrößte Zigarettenhersteller der USA hatte in den vergangenen drei Monaten 9,5 Prozent weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum.
Wie der Spiegel recherchiert hat verdient Philip Morris seine Milliarden auch durch Kinderarbeit (siehe Link zur Webseite).
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