„Marlboro“-Konzern
Starker Dollar bremst Philip Morris

Der „Marlboro“-Konzern Philip Morris International (PMI) ist zu Jahresbeginn vom starken Dollar gebremst worden. Umsatz und Gewinn des Unternehmens, in das das internationale Geschäft des Tabak-Riesen Altria ausgelagert wurde, sanken im ersten Quartal deutlich.

HB NEW YORK. Die Erlöse schrumpften um 7,4 Prozent auf 13,29 Mrd. Dollar, der Gewinn fiel um 11,8 Prozent auf 1,48 Mrd. Dollar. Ohne den negativen Währungseffekt - durch den stärkeren Dollar-Kurs fallen die Auslandsgewinne bei der Umrechnung niedriger aus - hätte es beim Gewinn ein deutliches Plus gegeben, betonte das Unternehmen am Donnerstag.

PMI sieht sich als weltweit führender Tabak-Konzern. Zu PMI gehören neben "Marlboro" auch Marken wie "L&M" und "Chesterfield". Altria hatte seine amerikanischen und internationalen Zigarettensparten im März 2008 aufgespalten. Das komplette Geschäft außerhalb der USA wird nun als Philip Morris International mit Sitz im schweizerischen Lausanne geführt. Der neue Konzern soll so auch vor Unwägbarkeiten des US-Marktes wie Raucherklagen geschützt werden und ist selbst börsennotiert. Der weit kleinere US-Teil heißt weiter Altria.

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