Maschinenbau
Andritz schreibt rote Zahlen

Misslungene Projekte in Übersee: Der österreichische Maschinenbauer Andritz rutscht im Schlussquartal 2013 in die roten Zahlen ab. Die Übernahme des schwäbischen Metallpressenherstellers Schuler erwies sich als Fehlkauf.
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WienDer österreichische Maschinenbauer Andritz ist im vierten Quartal vor allem wegen Problemen beim Bau eines Zellstoffwerks in Südamerika in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich sei ein Verlust von 12,2 Millionen Euro verbucht worden nach einem Gewinn von 75,5 Millionen Euro im Vorjahresquartal, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Operativ lag der Verlust (Ebita) bei 2,9 Millionen Euro nach einem Gewinn von 115,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Aktionäre sollen daher eine auf 0,50 (Vorjahr: 1,20) Euro je Aktie gesenkte Dividende bekommen.

Grund für den Ergebniseinbruch war auch ein teurer Stellenabbau beim übernommenen schwäbischen Metallpressenhersteller Schuler. Dieser streicht 350 Stellen in Deutschland und musste dafür Rückstellungen von 50 Millionen Euro bilden.

Für das laufende Jahr gibt sich Andritz aufgrund voller Auftragsbücher optimistischer. Der Auftragseingang sei im Schlussquartal um 37,9 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro gestiegen. Für das Konzernergebnis 2014 werde daher eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr erwartet. Bei den Erlösen erwartet die Firma nur einen leichten Anstieg.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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