Maschinenbau
GEA schreibt Verlust

Der Maschinenbau-Konzern GEA hat im dritten Quartal wegen seiner vor dem Aus stehenden Tochter Ruhrzink einen Verlust verbucht. Die Aussichten für das Gesamtjahr wurden leicht nach unten korrigiert.

HB DÜSSELDORF/BOCHUM. Die Belastungen führten zu einem Minus von 44,4 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr durch den Verkauf der Großanlagen-Tochter Lurgi der Überschuss bei 184,3 Mio. Euro lag. Das teilte die GEA Group AG am Freitag in Bochum mit.

Im fortgeführten Geschäft verbesserte sich GEA dagegen beim Gewinn von minus 3,8 auf plus 82,1 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg von 98,5 auf 131,8 Mio. Euro. Der Umsatz legte von 1,264 auf 1,318 Mrd. Euro zu. Auch beim Auftragseingang verzeichnete GEA ein Plus.

Der Maschinenbau-Konzern ist für das laufende Jahr vorsichtiger geworden. Das Unternehmen rechne mit einer Marge beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Kerngeschäft von 10,0 Prozent, teilte GEA am Freitag in Bochum mit. Bislang hatte der Konzern 10,0 bis 10,1 Prozent vorausgesagt. Den Auftragseingang ohne die Division Prozesskühlung sieht das Unternehmen auf einem "leicht höheren Niveau als in 2007". Bislang hatte GEA hier als Ziel eine Steigerung von fünf bis zehn Prozent genannt. Der Umsatz soll dagegen wie geplant um rund zehn Prozent steigen.

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