Maschinenbau
Gildemeister: 60 Prozent weniger Aufträge

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Gildemeister spürt die Krise stärker. Immer weniger Aufträge stehen in den Büchern des Unternehmens. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steht Gildemeister mit 60 Prozent weniger Aufträge da.

HB BIELEFELD. Der Auftragsschwund beim Werkzeugmaschinen-Hersteller Gildemeister hat sich zu Jahresbeginn beschleunigt. Die Bestellungen von Januar bis März fielen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60 Prozent auf 237 Mio. Euro, wie das Unternehmen in Bielefeld mitteilte. Die vier von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten waren von einem Rückgang auf lediglich 259 Mio. Euro ausgegangen. Bereits im Schlussquartal waren die Aufträge um 37 Prozent eingebrochen, vor allem weil die Kunden aus der Autoindustrie fast nicht mehr orderten. Im Nachklapp sanken nun die Umsätze um 16 Prozent auf 328 Mio. Euro (Prognose 337 Mio Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verschlechterte sich von 25,9 auf 15,5 Mio. Euro (Prognose 17,0 Mio Euro), der Überschuss von 11,2 auf 6,5 Mio. Euro (Prognose 6,7 Mio Euro). Einen genauen Ausblick traut sich Konzernchef Rüdiger Kapitza weiterhin nicht zu, sondern geht allgemeinen von einem rückläufigen Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis aus. Vor allem das Kerngeschäft mit Werkzeugmaschinen sieht er leiden. Das Servicegeschäft beurteilt er nun kritischer als bislang. Wachsen soll dagegen das noch junge Geschäft mit Nachführanlagen für die Solarindustrie.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%