Maschinenbau
Inlandsgeschäft hat sich deutlich erholt

Im Maschinen- und Anlagenbau zieht das Inlandsgeschäft wieder an. Im November hat die Branche rund 15 Prozent mehr Aufträge aus dem Inland verbucht als im Vormonat. Damit ist ihr Wachstumsziel von vier Prozent für das Jahr 2005 in greifbare Nähe gerückt.

HB FRANKFURT. Die Auftragseingänge seien im November im Vergleich zum Vorjahresmonat um 21 Prozent in die Höhe geschnellt, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Donnerstag in Frankfurt mit. Die Auslandsnachfrage habe gar um 25 Prozent über dem Vorjahr gelegen.

„Die eigentlich gute Nachricht für mich ist, dass die Inlandsbestellungen nach dem schwachen Oktober erfreulich schnell zum Aufwärtstrend zurückfanden“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Noch im Oktober war die Inlandsnachfrage um drei Prozent geschrumpft. Mit den Zahlen des Novembers habe sich der Aufwärtstrend im Inlandsgeschäft, auf das rund ein Viertel der Umsätze entfielen, nun aber verfestigt, sagte Wiechers.

Dies zeigten auch die Zahlen des von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Drei-Monats-Zeitraums. Für die Branche insgesamt ergaben sich dem VDMA zufolge im Jahresvergleich von September bis November ein Plus von 14 Prozent. Die Inlandsaufträge stiegen in diesem Zeitraum um vier Prozent, die Auslandsnachfrage kletterte erneut deutlich um 20 Prozent.

Das starke Exportgeschäft wird den Maschinen- und Anlagenbauern in diesem Jahr insgesamt einen kräftigen Produktionszuwachs bescheren. Die Branche erwartet ein Fertigungsvolumen von 144 Milliarden Euro und damit ein Plus von vier Prozent. „Wir gehen davon aus, dass wir die vier Prozent erreichen werden“, bekräftigte Wiechers nach der Vorlage der November-Zahlen. Für das laufende Jahr rechnet die Branche aber nur noch mit einem Wachstum von zwei Prozent.

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