Maschinenbau
Krones reagiert mit Kurzarbeit auf Auftragseinbruch

Krones will seine Mitarbeiter wegen der schwachen Nachfrage in Kurzarbeit schicken. Der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller reagiert damit auf einen gewaltigen Einbruch bei den Auftragseingängen.

HB NEUTRAUBLING/MÜNCHEN. Im ersten Quartal seien die Aufträge im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund ein Drittel zurückgegangen, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Thaus der "Mittelbayerischen Zeitung" (Dienstag). Sollte die Krise andauern, stelle man sich für das Gesamtjahr auf ein Umsatzminus von 25 Prozent ein.

Um gegenzusteuern will Krones die Mitarbeiter zunächst vor allem in den Oster- und Pfingstferien an 16 Tagen in Urlaub schicken. Die freie Zeit soll mithilfe von Arbeitszeitkonten und alten Urlaubsansprüchen abgegolten werden. Ab Juni ist dann Kurzarbeit geplant, die bis ins Jahr 2010 hinein dauern könnte. Bis auf wenige Ausnahmen wie etwa den Servicebereich sollen alle Unternehmensteile gleich betroffen sein. Krones will zudem frei werdende Stellen nicht neu besetzen.

Ende 2008 beschäftigte das Unternehmen rund 10 300 Mitarbeiter, davon 8 300 in Deutschland.

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