Maschinenbau
Maschinenbauer Elexis steht mit Gewinneinbruch da

Die Wirtschaftskrise hat Elexis fest im Griff. Jetzt fährt der Maschinenbauer einen strikten Sparkurs. Das heißt unter anderem: Stellenstreichungen und Kurzarbeit.

HB DüSSELDORF. Der Maschinenbauer Elexis hat zum Jahresauftakt die Wirtschaftskrise zu spüren bekommen. Wie die Firma aus dem sauerländischen Wenden am Donnerstag mitteilte, steuert der Vorstand mit Stellenstreichungen und Kurzarbeit gegen. Zudem wurden die Investitionen im ersten Quartal auf 0,5 Mio. Euro gekürzt und liegen damit 65 Prozent unter dem Vorjahreswert. Einen Ausblick wagte der Vorstand nicht. Die Rezession werde auch in den kommenden Quartalen belasten, hieß es. Marktanteile seien nur über Preissenkungen zu erreichen.

Bei einem Umsatzrückgang von 21 Prozent auf 33 Mio. Euro verdiente Elexis im ersten Quartal operativ 1,4 (Vorjahr: 6,4) Mio. Euro. Netto lag der Zulieferer für die Stahl- und Druckindustrie mit 0,6 (4,0) Mio. Euro nur noch knapp im Plus. Die Zahl der Beschäftigten wurde auf 148 (Ende 2008: 164) reduziert. Der Auftragseingang in den ersten drei Monaten sank um knapp 25 Prozent auf 36 Mio. Euro. Die Branche hatte in dem Zeitraum allerdings einen Ordereinbruch von über 40 Prozent zu verschmerzen.

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