Maschinenbau
Neue Trumpf-Chefin legt Bilderbuchstart hin

Die Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller ist als Nachfolgerin ihres Vaters Berthold Leibinger mit einem Rekordjahr gestartet.

HB DITZINGEN. Der Weltmarktführer bei Werkzeugmaschinen zur Blechbearbeitung und bei Lasern legte im Geschäftsjahr 2005/06 (bis Ende Juli) beim Umsatz um 18 Prozent auf den Rekordwert von 1,65 Mrd. Euro zu. Noch stärker wuchs der Gewinn mit 63 Prozent auf 154 Mill. Euro. Die Umsatzrendite verbesserte sich von 9,6 Prozent auf 12,4 Prozent. Trumpf wächst damit stärker als die Maschinenbau-Branche.

Trumpf will seinen rasanten Expansionskurs auch in diesem Jahr fortsetzen. In den ersten drei Monaten legten Umsatz und Auftragseingang vor allem durch die hohe Nachfrage in Europa und Asien um ein Viertel zu. „Unser Ziel sind 15 Prozent Umsatzwachstum pro Jahr“, sagt Leibinger-Kammüller. Mit kleineren Akquisitionen will Trumpf Know-how in seinen Sparten Werkzeugmaschinen, Laser und Medizintechnik zukaufen. „Wir stehen mit mehreren Partnern in Verhandlungen“, sagte Peter Leibinger, Stellvertreter seiner Schwester an der Unternehmensspitze.

Sein Schwager Mathias Kammüller führt den wichtigsten und größten Bereich Werkzeugmaschinen. In ein neues Geschäftsfeld außerhalb der Fertigungstechnologie und der neuen Medizintechnik wolle Trumpf nicht vorstoßen, weil dafür die Vertriebswege fehlten.

Die Trumpf-Chefin erwartet eine weiterhin stabile Nachfrage auch in Deutschland, nur in den USA gebe es Schwächen und Unsicherheiten. Aber nach drei Jahren starken Wachstums sei Trumpf dort auf einen Rückschlag vorbereitet.

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