Maschinenbauer
Bosch Rexroth erwartet kräftigen Umsatzschwund

Der Maschinenbauer Bosch Rexroth rechnet wegen der Wirtschaftskrise in diesem Jahr mit einem Umsatzeinbruch. Die größten Chancen liegen nun in der Windkraft.

HB STUTTGART. Die Rezession habe alle wichtigen Wirtschaftsregionen "in einem noch nie da gewesenen Tempo" getroffen, sagte Rexroth-Chef Albert Hieronimus am Dienstag in Frankfurt. 2009 werde ein schwieriges und anspruchsvolles Jahr, da auch der Wachstumsmotor China zum Jahreswechsel in Stottern geraten sei. Hoffungen auf zumindest stabile Geschäfte gebe es nur in der Windenergiebranche, an die Bosch Rexroth Getriebe für Windkraftanlagen liefert.

Im vergangenen Jahr hatte der auf Antriebs- und Steuerungstechnik spezialisierte Konzern mit weltweit mehr als 35 000 Beschäftigten den Umsatz noch um 9,8 Prozent auf 5,9 Mrd. Euro gesteigert. Damit verfehlte das Unternehmen knapp seine eigene gesteckte Prognose, 2008 ein prozentual zweistelliges Erlöswachstum erzielen zu können.

Wegen der schwachen Auftragslage hat Bosch Rexroth im Ausland bereits Stellen gestrichen. In den deutschen Werken, wo rund die Hälfte der Rexroth-Beschäftigten arbeitet, gelte zum Teil Kurzarbeit. Die Stammbelegschaft solle weitestgehend erhalten werden.

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