Maschinenbauer DMG Mori Seiki muss Auftragseinbruch hinnehmen

Mehr Umsatz und mehr Gewinn, aber enttäuschte Analysten: Ein Auftragseinbruch macht dem Bielefelder Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki zu schaffen. Der Konzern glaubt trotzdem weiter an ein Rekordjahr.
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Trotz schwieriger Auftragslage hält der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki an seinen Jahreszielen fest. Quelle: dpa

Trotz schwieriger Auftragslage hält der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki an seinen Jahreszielen fest.

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DüsseldorfDie Nachfrage beim Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki hat sich abgeschwächt. Der Auftragseingang schrumpfte im dritten Quartal um drei Prozent auf 530,7 Millionen Euro, wie der Bielefelder Konzern am Dienstag mitteilte. Die Erlöse kletterten leicht um vier Prozent auf 528,0 Millionen Euro. Der operative Gewinn (Ebit) legte um zwölf Prozent auf 43,9 Millionen Euro zu. Damit lagen alle erreichten Werte unter den Erwartungen der Analysten.

Trotz des zunehmend schwieriger werdenden Marktumfeldes bekräftigte Vorstandschef Rüdiger Kapitza seine Jahresziele. DMG Mori Seiki peilt demnach 2014 ein Rekordjahr an mit einem Umsatzanstieg auf rund 2,2 (Vorjahr: 2,05) Milliarden Euro und einem Auftragseingang von 2,3 (2,09) Milliarden. Das operative Ergebnis (Ebit) soll um 20 Prozent auf rund 175 Millionen Euro klettern.

Konjukturbarometer

Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex

von Oktober 2013 bis Oktober 2014 (Punkte)


Die Ukraine-Krise, Sanktionen gegen Russland und die allgemeinen Konjunktursorgen haben der Maschinenbau-Branche in den vergangenen Monaten zugesetzt.

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