Maschinenbauer
IWKA verkauft weitere Sparte

Der defizitäre Karlsruher Maschinenbaukonzern IWKA setzt seine Konzentration auf das Kerngeschäft fort und verkauft eine weitere Sparte.

HB FRANKFURT. Das Geschäftsfeld Balg- und Kompensatoren-Technologie gehe mit Beginn des kommenden Jahres an den Finanzinvestor Odewald & Compagnie, teilte das Karlsruher Unternehmen am Donnerstagabend mit. Von der Veräußerung verspricht sich der Konzern eine deutliche Reduzierung der Nettoverschuldung im kommenden Jahr. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die verkaufte Sparte mit dem Namen „Flexible Solutions Group“ wird den Angaben zufolge im laufenden Jahr mit über 1000 Mitarbeitern einen Umsatz von voraussichtlich nahezu 150 Mill. Euro erzielen. „Der Saldo aus dem operativen Ergebnis der Flexible Solutions Group und dem Ergebnis dieses Verkaufs beträgt zirca minus fünf Mill. Euro“, teilte IWKA mit. Die Kartellbehörden müssen der Veräußerung noch zustimmen.

IWKA leidet unter einem unerwartet drastischen Margenverfall im Geschäft mit der Autoindustrie und wird 2005 erstmals seit vielen Jahren rote Zahlen schreiben. Der als Sanierer zu IWKA geholte Vorstandschef Wolfgang-Dietrich Hein will den Karlsruher Konzern durch den Verkauf unrentabler Töchter zügig zurechtstutzen und die bisher 82 lose verbundenen Gesellschaften straffer führen. IWKA soll ganz auf Automatisierungstechnik ausgerichtet werden.

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