Maschinenbauer
Salzgitter-Tochter Klöckner-Werke hakt 2009 ab

Der zum Salzgitter-Konzern gehörende Maschinenbauer Klöckner-Werke stellt sich nach einem Verlust im vergangenen Jahr auf eine Durststrecke ein. Der Konzern gehe von einem im Vergleich zu 2008 wesentlich schwächeren Jahr 2009 aus.

HB HAMBURG. Angesichts der Krise in nahezu allen Wirtschaftsbereichen halte sich auch die Getränkeindustrie, Hauptabnehmer der Klöckner-Werke, mit Investitionen zurück. Anlagen würden derzeit eher länger und intensiver genutzt als dies früher der Fall gewesen sei.

Der Vorstand richtet seine Hoffnungen deshalb auf die Zeit nach der Wirtschaftskrise. „Nach einer Rückkehr der Weltwirtschaft zu „normaleren Verhältnissen' erwarten wir eine hohe Investitionsbereitschaft unserer Kunden“, erklärte Vorstandschef Roland Flach. Auf einen Zeitpunkt, zu dem mit einem Ende der Krise gerechnet wird, legten sich die Klöckner-Werke nicht fest.

Im abgelaufenen Jahr hatten Abschreibungen auf das Auslandsgeschäft für einen operativen Verlust (Ebit) von 6,3 Mio. Euro gesorgt. Im Vorjahr hatte ein Gewinn vor Steuern und Zinsen von 52,4 Mio. Euro zu Buche gestanden. Unter dem Strich wies der Konzern bei einem leicht gesunkenen Umsatz von 1,05 Mrd. Euro einen Verlust von 35,8 (Vorjahresgewinn: 21,9) Mio. Euro aus.

Der Auftragseingang brach um ein Fünftel auf 855,9 Mio. Euro ein. Den Ausfall der Dividende für 2008 hatte das Unternehmen bereits vor wenigen Tagen angekündigt. Die Anteile der Klöckner-Werke befinden sich zu über 95 Prozent im Besitz des Stahlkonzerns Salzgitter.

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