Maschinenbauer verkauft
Rheinmetall gibt Jagenberg ab

Der Technologiekonzern Rheinmetall hat seine Beteiligung an dem Maschinenbauer Jagenberg verkauft. Die Mehrheitsbeteiligung von 93,7 % sei mit Wirkung zum 31. Juli vollständig an die Kleinewefers Verwaltungs-GmbH in Krefeld veräußert worden, teilte Rheinmetall am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung mit.

Reuters DÜSSELDORF. Über die Modalitäten der Transaktion sei Stillschweigen vereinbart worden. „Wir haben uns planmäßig von Jagenberg getrennt, da die Maschinenbau-Aktivitäten seit längerem nicht mehr zu unseren Kernkompetenzen gehören“, teilte Rheinmetall-Vorstandschef Klaus Eberhardt mit. Jagenberg hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 einen deutlichen Verlust verbucht.

Das Geschäft der Jagenberg AG habe sich zuletzt auf ihre Tochtergesellschaft Kampf GmbH&Co. Maschinenfabrik konzentriert. Kampf sei in der Folientechnik ein international führender Spezialist für Schneid- und Wickelmaschinen und habe 2002 rund 85 Mill. € umgesetzt. Zum 30. Juni war bereits die zu Jagenberg gehörende Lemo Maschinenbau GmbH an die Tequity Beteiligungsgesellschaft AG in Zürich verkauft worden. Lemo Maschinenbau, ein Hersteller von Folienschweißmaschinen, erzielte 2002 einen Umsatz von 37,7 Mill. €.

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